Gehrer: Begrüße Initiativen der Wirtschaft

Wien (OTS) - Eine Analyse des Arbeitsmarktes sowie Prognosen aus
der Wirtschaft zeigen sehr deutlich, dass Österreich mehr Spezialisten braucht. "Damit die jungen Menschen lernen, mit den neuen Anforderungen umzugehen, hat das Bildungsministerium in den vergangenen Jahren Schwerpunkte in der Ausbildung gesetzt. Wenn die Wirtschaft nun verstärkte Impulse setzt, wird es möglich, dass die in Zukunft offenen Arbeitsplätze von den von uns gut ausgebildeten Menschen besetzt werden", betont Bildungsministerin Elisabeth Gehrer.

Darüber hinaus werden spezielle auf den Markt abgestimmte Bildungsangebote verwirklicht. So wurden heuer 12 neue Fachhochschul-Studiengänge im Informations- und Kommunikationsbereich genehmigt sowie weiters 5 neue Studienrichtungen für Informationsmanagement und 8 neue Lehrgänge an den Universitäten. Weiters stellen 9 neue Ausbildungszweige in den weiterführenden Schulen (HTL, HAK) drei neue Ausbildungszweige in den Fachschulen und 4 neue Kollegs wichtige Initiativen im Schulbereich dar. "Eine gute Allgemeinbildung und eine Spezialausbildung sichern den erfolgreichen Einstieg in den Beruf", unterstreicht Gehrer.

Das geplante Stipendium der Wirtschaft ist eine ideale Ergänzung zum Studienförderungspaket, das ab 1.10.2001 wirksam wird. Dieses Maßnahmenpaket sieht vor, dass alle Stipendienbezieher jährlich 10.000 S zusätzlich erhalten, weitere 10.000 Studierende werden in die Beihilfe einbezogen und die Studienbeiträge je nach finanzieller Situation teilweise rückerstattet bekommen. Die Zuverdienstgrenze für Studierende wird auf 100.000 S jährlich angehoben, und die Budgetmittel für die Leistungsstipendien wurden vervierfacht. Außerdem wird es das zinsbegünstigte Darlehen für Studierende geben. Dieses mit den Bankenvertretern ausgearbeitete Modell in der Gesamthöhe von 70.000 S wird mit 2 % vom Staat gestützt. "Mit diesem abgerundeten Angebot an die Studierenden wird niemand aus sozialen Gründen nicht studieren können. Mit den Initiativen der Wirtschaft werden außerdem leistungswillige Studentinnen und Studenten besonders unterstützt", betont die Bildungsministerin.

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