Rasantes Wachstum im Markt für Navigations-CDs in Europa hält auch im dritten Quartal 2000 an

Tele Atlas steigert Umsatz um 61 Prozent

Wien/'s-Hertogenbosch - Die Tele Atlas N.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande, seit Mai 2000 am Neuen Markt notiert, hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Insgesamt erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 44,9 Millionen Euro gegenüber 27,9 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Wachstum wurde zu 41 Prozent mit den europäischen Aktivitäten erzielt. 20 Prozent trug die Übernahme des US-Unternehmens Etak bei.

Wichtigster Umsatzträger in Europa war der Bereich Fahrzeug-Navigation, bei dem der Umsatz von 19,1 Millionen Euro in den ersten drei Quartalen 1999 auf 30,2 Millionen im Vergleichszeitraum im Jahr 2000 anstieg. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 59 Prozent. Tele Atlas profitierte hierbei vom starken Wachstum des europäischen Marktes. Immer mehr Fahrzeuge werden mit Navigationssystemen ausgestattet. Der wachsende Anteil an installierten Systemen steigert die Nachfrage nach aktuellen Ausgaben der CD-ROMs sowie nach CDs für verschiedene Länder.

Ebenfalls stark gewachsen sind die Umsätze in den anderen Segmenten wie zum Beispiel dem Einsatz von Kartendaten in geografischen Informationssystemen, Geomarketing sowie dem Verkehrs-und Transportmanagement. Dies ist aus den Umsatzzahlen jedoch nicht direkt erkennbar, da in den Ergebnissen des Jahrs 1999 ein einmaliger Ertrag enthalten war. Wird dieses Geschäft herausgerechnet, stieg der Umsatz im Nicht-Navigationsbereich um 50 Prozent. Das operative Ergebnis verbesserte sich erwartungsgemäß nicht, da die Integration von Etak und die Anpassung der Datenbasis für die USA an die europäischen Qualitätsanforderungen hohe Investitionen erforderte. Dieses Projekt wird sich auch über die kommenden Jahre fortsetzen. Das operative Ergebnis für die ersten neun Monate dieses Jahres weist einen Verlust von 4,6 Millionen Euro aus, im Vergleich zu einem Verlust von 3,5 Millionen Euro in den ersten drei Quartalen 1999. Das Netto-Ergebnis verbesserte sich dagegen um 17 Prozent (von einem Verlust von 3,7 auf 3,1 Millionen Euro). Weitere wichtige Aktivitäten von Tele Atlas im dritten Quartal 2000 waren der Abschluss einer strategischen Allianz mit dem japanischen Unternehmen IPC und die Gründung der MAGIC Dienstleistungs-Initiative. IPC und Tele Atlas werden bei der Entwicklung von digitalem Kartenmaterial kooperieren, das mit japanischen Hardware-Systemen über das KIWI-Format kompatibel ist. Die MAGIC Service Initiative ist ein neuer weltweiter Industrie-Standard, der den Einsatz geographischer Basisdaten in Computern und Netzen aller Art stark vereinfachen soll. Durch diesen offenen Standard können Telematik, standortbezogene Dienste (location-based services) und Navigationssysteme in verschiedenen Netzwerken, Plattformen und unterschiedlicher Hardware eingesetzt werden.

Die Ergebnisse des dritten Quartals entsprechen den Erwartungen des Unternehmens. Der Vorstand von Tele Atlas bestätigt seine frühere Vorhersage für 2000, dass das operative Ergebnis für die Aktivitäten in Europa ein signifikantes Wachstum im Vergleich zu 1999 darstellen wird. Tele Atlas ist das einzige Unternehmen, das beide führende Anbieter im Fahrzeug-Navigationsmarkt, Bosch/Blaupunkt und VDO Dayton (Atecs), beliefert.

Das Unternehmen Tele Atlas

Das Unternehmen wurde in den achtziger Jahren in den Niederlanden gegründet und hat sich heute zu einem multinationalen, in allen Wirtschaftsräumen der Welt vertretenen Unternehmen entwickelt. Nach der Übernahme des amerikanischen Unternehmens Etak im Mai dieses Jahres beschäftigt Tele Atlas 1.265 Mitarbeiter in 15 Ländern und ist das weltweit größte Unternehmen in der digitalen Kartographie. In Deutschland beschäftigt Tele Atlas in Hildesheim und an mehreren weiteren Standorten rund 200 Mitarbeiter. Die größten Anteilseigner der Gesellschaft sind die Robert Bosch GmbH, Stuttgart, und die niederländische Investment-Gesellschaft International Assets Management B.V. Rund 34 Prozent des Kapitals sind über die Notierung am Neuen Markt breit gestreut.

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