MuseumsQuartier Wien: Das Eröffnungsprogramm startet am 29. Juni 2001

Wien (OTS) - Das MuseumsQuartier Wien, als österreichisches Kultur-Jahrhundertprojekt, wird nach zwei-jähriger Bauzeit termingerecht eröffnet werden. Mit einer Nutzfläche von 60.000 m2 und geschätzten 1,1 Millionen BesucherInnen pro Jahr wird sich das MQ Wien damit unter die zehn größten Kulturbezirke der Welt einreihen. Eröffnet wird das MQ ab Juni 2001 in mehreren Etappen.

Die offizielle Eröffnung des Areals wird am 29. Juni 2001 im Rahmen eines Festaktes vorgenommen werden. Am 30. Juni 2001 wird das neue Kulturviertel in Form eines Tages der offenen Tür für die Bevölkerung erstmalig in seiner Gesamtdimension zu besichtigen sein. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits die KUNSTHALLE wien, die Halle E + G (u.a. Spielstätte der Wiener Festwochen) sowie das Architektur Zentrum Wien und das ART CULT CENTER-Tabakmuseum in vollem Betrieb.

Im Herbst 2001 folgen die Eröffnungen von Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (15. September) und Leopold Museum (21. September) sowie von Tanzquartier Wien, wienXtra-kinderinfo und ZOOM Kindermuseum (28.9.).

Im Frühjahr 2002 folgen schliesslich die Eröffnungen des Theaterhauses für Kinder und des renovierten Fischer-von-Erlach-Traktes ("Quartier 21").

Werbung läuft auf Hochtouren

Um das MuseumsQuartier auch im Ausland entsprechend zu positionieren, laufen die inter-nationalen Werbemaßnahmen bereits auf Hochtouren: Neben der Präsenz auf Kunstmessen (Art Basel, FIAC -Paris, ARCO und Estampa in Madrid, "Denkmal 2000" in Leipzig), sind in diesem und nächsten Jahr in Kooperation mit dem Wiener Tourismusverband bzw. dem Auslandsressort der Stadt Wien eine Reihe von Auslandspräsentationen in Chicago, New York, Los Angeles, Tokyo, Hongkong, London, Prag, Budapest, Warschau, Paris, Brüssel, Amsterdam, Zürich, Berlin, Hamburg und Frankfurt, München und Köln geplant. Der Wiener Tourismusverband hat die beiden kommenden Jahre unter das Motto "kunstjahrwien2001/02" gestellt und das MuseumsQuartier Wien als das Kulturhighlight der nächsten Jahre im Programm platziert.

Eine Architekturwanderausstellung - konzipiert von Dietmar Steiner, D+ und ZONE - ist der-zeit im Rahmen der von der Stadt Wien konzipierten Ausstellung "Stand der Dinge III" in Berlin zu sehen. Die Schau wird danach in München gezeigt. Weitere Destinationen befinden sich in Zusammenarbeit mit dem Architektur Zentrum Wien und den österreichischen Auslandsinstituten für 2001 in Vorbereitung.

Weltweites Journalisteninteresse

Die laufend angebotenen Führungen über Europas größte Kulturbaustelle treffen schon jetzt auf größtes internationales Interesse. Allein in den letzten drei Monaten haben fast 3.000 Personen das MuseumsQuartier besucht, um sich persönlich ein Bild über das entstehende Kulturviertel zu machen. Journalistengruppen aus Finnland, Japan, USA, Kanada, Polen, Indien, Russland, den Niederlanden, Dänemark, Italien, Spanien, Belgien, Algerien, Argentinien, England, Griechenland und Mexiko waren im MQ zu Gast und werden laufend über Baufortschritt und zukünftige Inhalte informiert. Zahlreiche ausländische TV-Stationen, Tageszeitungen und Magazine -von RAI über ARTE bis zur BBC - berichteten in den letzten Monaten über das Projekt MuseumsQuartier Wien.

Ein einzigartiges Kulturviertel

Das MuseumsQuartier Wien verspricht aufgrund seiner städtebaulichen Funktion und zentralen Lage zu einem pulsierenden Treffpunkt für einen ganzen Kulturbezirk zu werden. Als attraktive Passage verbindet der Komplex die historische Innenstadt mit den angrenzenden Bezirken und bildet als Angelpunkt das Zentrum der wichtigsten Wiener "Kulturräume" (Karlsplatz, Museumsforum, Spittelberg). Die spannungsvolle Symbiose von neuer und alter Bausubstanz (barocke Architektur von Fischer von Erlach/Neubauten von Ortner & Ortner), und die außergewöhnliche kulturelle Dichte und Vielfalt machen das MuseumsQuartier zu einem einzigartigen Kulturareal. Im MuseumsQuartier Wien werden mehr als zwanzig autonome Kulturanbieter beheimatet sein - vom neuartigen Kinderkreativzentrum bis zum klassischen Kunstmuseum, von Quartieren für Tanz, Film, Architektur und Theater bis hin zu Foren für Neue Medien und Kunsttheorie. Ergänzt wird das urbane Angebot durch Geschäfte und zahlreiche gastronomische Einrichtungen.

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