Rasche Immobilienschenkung bewahrt Sie vor der Verdreifachung der Steuern!

Vorausmeldung GEWINN 11/00

Wien (OTS) - Nur noch 60 Tage

Noch selten hat sich rasches Handeln so ausgezahlt. Wer noch heuer Wohnung, Haus oder Grundstück verschenkt, spart zwei von drei Steuerschillingen! Und es gibt ausreichend Möglichkeiten für den Schenkenden, weiterhin die Rechte an seiner Immobilie zurückzubehalten, schreibt der GEWINN in seiner neuesten Ausgabe und führt das "Cash-Modell" (Bargeld als Gegenleistung bzw. mit Sparbuch) sowie ein Non-Cash-Modell mit Wohnrecht oder Fruchtgenussrecht als Gegenleistung als taugliche Mittel zur Steuerersparnis an.

Im ersten Fall zahlt es sich aus, eine Gegenleistung zu bezahlen, wenn es beispielsweise um die Schenkung eines Hauses mit einem Verkehrswert von 800.000 Schilling handelt, das von der Großmutter auf den Enkel übertragen werden soll. Soll das Haus gratis den Besitzer wechseln, würde die Schenkungssteuer ohne Freibeträge etc. insgesamt 20 Prozent, also 160.000 Schilling betragen. Bezahlt der Enkel aber eine Gegenleistung in Höhe von 800.000 Schilling, fällt nur die Grunderwerbssteuer in Höhe von 3,5 Prozent, also 28.000 Schilling an. Und hat der Enkel das Geld nicht, so kann ihm die Großmutter das Geld in Form eines Sparbuchs heuer noch steuerfrei schenken, damit er die Gegenleistung erfüllen kann.

IV-Präsident Peter Mitterbauer fordert von Regierung mehr als nur Pflichtprogramm:

"Bremsen und gleichzeitig Gas geben"

Peter Mitterbauer, Präsident der Industriellenvereinigung, fordert in der neuesten Ausgabe des GEWINN "Österreich neu regieren muss mehr bedeuten, mehr als endlich geordnete Finanzstrukturen zu schaffen". Trotz eines ambitionierten Starts der Reformpolitik und einiger Fortschritte der neuen Regierung sieht er immer noch einen "deutlichen Mangel an politisch nachhaltigen Antworten und Lösungen". Wobei Mitterbauer die hohe Kunst der Rallyefahrer als Vergleich heranzieht. "Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Wer immer nur bremst, wird ein Rennen mit großer Sicherheit verlieren. Als zukunftsorientierter Wettbewerbsstandort müssen wir bremsen und gleichzeitig Gas geben. Das fordern wir mit Nachdruck von der Politik ein." Mitterbauer geht es nicht nur ums Sparen, sondern um Strukturmaßnahmen und vor allem um Investitionen in die Zukunft. "Schuldenabbau ohne Investitionen in neue Wertschöpfungen ist im Wettbewerb der Standorte keine ausreichende Strategie, wie man anhand der Schweden, Finnen Dänen etc. sehen kann." Er fordert den beschleunigten ganzheitlichen Infrastrukturausbau bei Straße, Schiene, Wasserwegen, in der Luftfahrt und der gesamten Telekommunikation. "In diesem Zusammenhang, dem Nutzen der Chancen der New Economy, müssen wir IT-Qualifikationen auch durch verstärkte Zuwanderung ins Land holen", fordert Mitterbauer.

Bevorstehende Personalrochaden bei Plansee:

Familienbetrieb Plansee hat Nachfolge geregelt

Im März 2001 soll es zur Wachablöse innerhalb der Tiroler Plansee AG kommen, bestätigte Dr. Michael Schwarzkopf, 40-jähriger Konzernboss des 5,6 Milliarden Schilling schweren Tiroler Familienbetriebs und Weltmarktführer in der Produktion von Hochleistungswerkstoffen (Hartmetall), dem GEWINN. Schwarzkopf:
"Plansee hat mittlerweile eine Größenordnung erreicht, wo wir mit einem Fremdmanagement arbeiten müssen." Nur wenn einer der Nachkommen der Familie ein "deutliches Interesse" zeigt, soll er ins Management kommen, sonst nicht. Schwarzkopf selbst wird zwar im Vorstand von Plansee verbleiben, will aber nicht mehr operativ tätig sein.

Mit Anfang 2001 wird Dr. Hans-Joachim Krumholz von Plansee Deutschland zunächst gemeinsam mit dem im Laufe des Jahres ausscheidenden Horst Wöhrle das operative Geschäft der Tizit AG (für 1,7 Milliarden Schilling Umsatz der Gruppe verantwortlich) übernehmen. Im März 2001 kommt es dann zur Wachablöse bei der Plansee AG. Mag. Karlheinz Wex übernimmt als stellvertretendes Vorstandsmitglied die Bereiche Finanzen und Controlling, ab März 2002 wird DI Bernhard Schretter, derzeit CEO der Plansee USA, nach Tirol übersiedeln und die operative Leitung der Plansee AG übernehmen.

In Zukunft setzt Schwarzkopf auch auf das Internet. Unter www.plansee.com soll E-Commerce-Business-to-Business in "jenen Bereichen eingesetzt werden, wo die Differenzierung zu den Weltbesten gering ist. Ich denke da an Produkte wie etwa Zerspanungswerkzeuge, wo die Liefertreue entscheidender als der Werkstoff ist." Wobei auch hier das Motto von Michael Schwarzkopf gelten wird: "Zehn Prozent Plus pro Jahr."

Jobs im Handel wieder stark gefragt

"Der Handel hatte lange Jahre ein Imageproblem, aber das ändert sich in jüngster Zeit", stellt Prof. Peter Schnedlitz vom Institut für Handel und Marketing an der WU Wien fest. "Es ist ein Knochenjob, unter anderem auch mit Joghurt schlichten usw. Viele Absolventen erkennen aber, dass sie nach ein bis zwei Jahren schon große Verantwortung übertragen bekommen und selbstständig agieren können wie ein Unternehmer." 25.000 bis 30.000 Schilling Einstiegsgehalt während des BML-Traineeprogramms und Aufstiegschancen bis in die Topetagen von BILLA, Merkur, Bipa & Co könnten weitere zum Umdenken bringen, berichtet der GEWINN, der über 1.000 Jobs bei 110 Unternehmen in der jüngsten Ausgabe auflistet.

Rund 150 Akadamiker sind derzeit in leitender Funktion bei BML tätig, bis Ende des Jahres erwartet Franz Kornberger, oberster Personaldirektor im BML-Konzern, rund 100 Bewerber. "Wir suchen Sortimentsmanager und Rayonsleiter für Österreich und das Ausland sowie bis zu zehn Akademiker für Topführungspositionen." Ein Gebietsleiter verdient bis zu 700.000 Schilling plus Dienstauto pro Jahr, je nach Funktion sind 20 bis 35 Prozent des Einkommens variabel.

Chefs von Hewlett Packard, Intel und Microsoft verkündeten gemeinsam:

"Das Internet lebt, der PC wird neu geboren!"

Auf eine kurze Formel gebracht teilten die drei Starredner Craig R. Barrett, Präsident und CEO des Prozessorriesen Intel, Carly Fiorina, CEO von Hewlett Packard (HP), und Bill Gates, Gründer und Eigentümer von Microsoft, dem Fachpublikum auf einer E-Business-Gipfelkonferenz eXCHANGE in San Francisco, USA, folgendes mit: "Der PC in seiner bisherigen singulären Erscheinung auf dem Schreibtisch eines Sachbearbeiters ist tot! Es lebe der neue PC als Teil des Internets!

In einem GEWINN-Interview erklärt dabei Craig Barrett von Intel:
"Künftig werden nicht nur PCs und Server Daten im Internet austauschen. Auch Mobiltelefone, Palmtops und andere Geräte werden miteinander kommunizieren." Was Intel natürlich nutzen möchte, in den kommenden Monaten eigens dafür generierte Prozessoren und Chips zu erzeugen und auf den Markt zu bringen. Barrett sieht für Intel selbst die Herausforderung, in den nächsten Jahren "eine 100-Prozent-Internet-Company zu werden".

Carly Fiorina, CEO von HP, sieht die Entwicklung ähnlich wie Barrett: "Alles, was einen Chip implementiert hat, kann heute im Internet eine Informationsplattform werden. Services zum Verbinden von Browsern, Web-Portalen und Internet-Marktplätzen werden die entscheidende Herausforderung bleiben", so Fiorina.

Bill Gates unterstreicht die Aussagen von Fiorina und Barrett und stellt für sein Unternehmen Microsoft unmissverständlich fest: "Wir und die ganze IT-Industrie setzen in Zukunft auf das XML-Datenformat zum grenzenlosen Informationsaustausch." Der alte PC ist tot, ohne Internet geht also heute nichts mehr.

Bundestheater: Strenge Abrechnung, gutes Theater

Nutzungswertgutachten und Wohnungseigentumsverträge werden üblicherweise dann erstellt, wenn ein Haus scheibchenweise in Eigentumswohnungen abverkauft werden soll. Solch ein (mehrere hundert Seiten dickes) Gutachten wurde laut GEWINN im Auftrag der Bundestheater-Holding nun für die Dependance im Arsenal im Dritten Wiener Bezirk und im Haus Goethegasse 1 (wo unter anderem auch die Ballettschule untergebracht ist) in unmittelbarer Nähe zur Staatsoper fertig gestellt. Dahinter steckt aber kein Abverkauf, sondern mehr Kostentransparenz bei der Benützung der insgesamt rund 35.000 Quadratmeter Nutzfläche, wird doch die Theaterservice GmbH (eine Tochter der Bundestheater-Holding) quasi als Hausverwaltung die Aufwendungen den Nutzern Burgtheater, Staats- und Volksoper weiterverrechnen.

Mit der Goethegasse 1 hat Theaterservice-Direktor Josef Kirchberger aber darüber hinausgehende Pläne: "Sobald wir die Genehmigung vom Denkmalschutz haben, werden wir den Dachboden ausbauen und die Wohnungen dort auch verkaufen." Um mangelnde Interessenten wird sich Kirchberger keine Sorgen machen müssen. Vergleichbare Adressen im Ersten Bezirk wurden zuletzt mit Quadratmeterpreisen zwischen 60.000 und 70.000 Schilling gehandelt.

Pauschalreisen: Bis zu 45.450 Schilling Preisunterschied

Hotel ident - Preisunterschied horrend

Vergleichen zahlt sich aus. Besonders bei Pauschalreisen. Wie der GEWINN in der neuesten Ausgabe berichtet, sind die Preisunterschiede für ein und dasselbe Hotelzimmer bei Pauschalreisen teilweise horrend. Wie etwa für eine Pauschalreise auf die Malediven, in das Dreisternehotel Kuredu Resort. Zwei Erwachsene mit einem Kind bezahlen für den Abflug am 19. Dezember 2000 ab Wien und zwei Wochen all inclusive zwischen 90.050 (ITS BILLA Reisen) und 112.300 Schilling (Neckermann Austria), was einer Differenz von 22.250 Schilling für dieselbe Leistung entspricht. Die Ersparnis wird umso größer, wenn man erst am 2. Jänner zu den Malediven aufbricht. Hier bezahlt man bei ITS BILLA Reisen nur noch 66.850 Schilling, bei Neckermann 80.976 Schilling (Preisunterschied: 14.126 Schilling). Fliegt man also zwei Wochen später, spart man im Extremfall 45.540 Schilling nur bei diesem Angebot.

GEWINN listet 20 Beispiele auf, bei denen sich durchschnittlich 7.750 Schilling pro Familie einsparen lassen. Wobei gerade bei den Kinderpreisen große Unterschiede festgestellt wurden. Für das Hotel Giftun Village in Ägypten zahlen Kinder zwischen acht und zwölf Jahren beim günstigsten Reiseanbieter 6.060 Schilling. Bei einem zweiten Anbieter bekommen Kinder bis elf Jahre 25 Prozent Rabatt, darüber zahlen sie voll. Das macht allein für die Kids in diesem Beispiel eine Preisdifferenz von 7.107 Schilling, für die ganze Familie 10.307 Schilling.

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