Lehrlingsaustausch nun im gesamten Alpenraum möglich

Leitl: ''Zeit des nationalstaatlichen Denkens in der Wirtschaft ist vorbei''

Wien (PWK) - Bestätigt in seinen Vorstellungen bezüglich Lehrlingsaustausch fühlt sich der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl. Erst kürzlich hat er in einem gemeinsamen Gespräch mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber betont, dass es auch in Zukunft gelten müsse "Brücken über den Inn zu schlagen". Ein Beschluss der ARGE ALP ermöglicht künftig einen Lehrlingsaustausch zwischen Regionen in Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz. Leitl ist überzeugt, dass "mit der nun vorliegenden Kooperation bei der Lehrlingsausbildung ein Zeichen gesetzt wurde, womit die Zeit des nationalstaatlichen Denkens in der Wirtschaft vorbei ist" und bedankt sich bei allen Organisatoren.

Ab sofort haben Lehrlinge aus elf Regionen im Alpenraum die Möglichkeit sich zu einem vierwöchigen, kostenlosen Ausbildungsaufenthalt im Ausland zu melden. Möglich machte dies ein Beschluss der ARGE ALP vor knapp einem Jahr. Nach einer Vorbereitungszeit von etwa zwölf Monaten, konnte nun das Austauschprojekt der ARGE ALP in Bozen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Lehrlinge aus den Regionen Baden-Württemberg (D), Bayern (D), Lombardei (I), Salzburg (A), St. Gallen (CH), Südtirol (I), Tessin (CH), Tirol (A), Trentino (I) und Vorarlberg (A), haben nun die Chance, ihre beruflichen Kenntnisse zu verbessern und wertvolle Erfahrungen im benachbarten Ausland zu sammeln.

Für Österreich sitzen die Wirtschaftskammern Salzburg, Tirol und Vorarlberg in der ARGE ALP und sind somit mitverantwortlich für den grenzüberschreitenden Lehrlingsaustausch.

Gesucht werden momentan in erster Linie Tischler, Zimmerer, Köche, Konditoren, Bäcker und Elektroinstallateure, aber natürlich werden auch Lehrlinge aus anderen Branchen herzlich zum Austausch eingeladen.

Besonders erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass sowohl die Fahrtkosten als auch die Aufenthaltskosten von der ARGE ALP getragen werden und somit den Lehrlingen keine Kosten erwachsen. Mir einer eigens abgeschlossenen Risikoversicherung für Krankheit, Unfälle und Schäden, ist aber auch für die Sicherheit der jungen Menschen ausreichend gesorgt.

Kontaktmöglichkeiten in Österreich:

Wirtschaftkammer Salzburg: 0662/8888-431, oder per e-mail :
reidenhammer@sbg.wk.or.at
Wirtschaftskammer Tirol: 0512/5310-1428, oder per e-mail:
johannes.huber@wktirol.at
Wirtschaftskammer Vorarlberg: 05522/305-260, oder per e-mail:
veigl.stefan@wkv.at
(WG)

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