FCG-Wien: LS Pöltl fordert Beibehaltung der Pflichtversicherung!

Sozialversicherungen sind kein Spielball der FP-Politik! Wien (OTS) - "Die Pflichtversicherung garantiert den finanziellen Ausgleich zwischen den stärkeren und schwächeren Mitgliedern unserer Gesellschaft. Eine bloße Versicherungspflicht würde die Starken belohnen und die Schwachen bestrafen", stellte heute der Wiener FCG-Landessekretär KR Fritz Pöltl fest. Pöltl wandte sich damit gegen Aussagen von Sozialminister Dr. Herbert Haupt, der sich sowohl die Versicherungspflicht anstelle der Pflichtversicherung sowie die Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger vorstellen kann. " Der schleichende Abbau des Solidaritätsprinzips innerhalb unseres Staates soll mit der Zusammenlegung der Sozialversicherungen fortgesetzt werden ", kritisierte der Landessekretär. Es gehe dabei nicht so sehr um die Frage von Einsparungspotentialen oder noch besserer Zusammenarbeit zwischen den Sozialversicherungsträgern, sondern um die Ausschaltung eines Instrumentes der Selbstverwaltung. Dabei spiele die FPÖ eine "herausragende" Rolle, die weder etwas von Kammern, noch etwas vom liberalen Rechtsstaat mit seinen Selbstverwaltungsorganen hält, so Pöltl abschließend.(Schluß)

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