FORMAT: Mitarbeiter wollen zehn Prozent der VA Stahl kaufen

Betriebsratschef bestätigt: "Sind im Prinzip einig, würde 1,5 Milliarden kosten"

Wien (OTS) - Die Belegschaft der Voest-Alpine Stahl will zehn Prozent des Linzer Stahlkonzerns kaufen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner montägigen Ausgabe. Betriebsratsobmann Helmut Oberchristl bestätigt das Vorhaben: "Wir sind dran und haben ein Konzept fertig. Das Problem ist, daß wir anders als damals bei der Amag nichts geschenkt bekommen. Nach derzeitigem Börsekurs geht es um einen Kaufpreis von rund 1,5 Milliarden Schilling. Mit Generaldirektor Peter Strahammer sind wir im Prinzip einig."

Geplant ist, die Aktien in eine Stiftung oder einen Verein einzubringen, wobei aber jeder Mitarbeiter, der mitmacht, tatsächlich an der VA Stahl beteiligt ist - und bei Ausscheiden oder Pensionierung sein Geld herausbekommt. Oberchristl begründet den Vorstoß im FORMAT so: "Neben der Motivation für die Leute spielt auch eine Rolle, daß wir ein Übernahmekandidat sind, weil wir mehr Eigenkapital als Börsewert haben. Eine feindliche Übernahme könnte zumindest erschwert werden." Dazu kommt laut FORMAT die Angst der Belegschaft, daß sich die Staatsholding ÖIAG, der VA-Stahl-Haupteigentümer, von ihrem Paket trennen könnte.

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