"profil": Heftige ÖVP-Kritik an Justizminister Böhmdorfer

Tirols Landeshauptmann Weingartner und Wiens Vizebürgermeister Görg attackieren FP-Minister Böhmdorfer wegen seiner Rolle in Spitzelaffäre

Wien (OTS) - In Interviews in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" üben der Tiroler Landeshauptmann Wendelin Weingartner und Wiens Vizebürgermeister Bernhard Görg heftige Kritik an der Rolle von Justizminister Dieter Böhmdorfer in der so genannten Spitzelaffäre. Weingartner in "profil": "Als Anwalt hatte Böhmdorfer die Position des Klienten zu vertreten. Wenn sich allerdings herausstellt, dass er unberechtigt eingeholte Informationen verwendet hat, wird es für einen Justizminister eng." Und Weingartner weiter: "Für mich ist die Justiz ein Fundament des Staates. Deshalb habe ich es geschätzt, als es mit Nikolaus Michalek einen unabhängigen Justizminister gegeben hat. Mit einem Ex-Parteianwalt in dieser Position ist die gesamte Justiz angreifbar. Das ist kritisch, da geht es an die Fundamente des Staates."

Ähnlich äußert sich Bernhard Görg. Der Wiener Vizebürgermeister in "profil" zur Rolle Böhmdorfers: "Das ist nicht nur eine fatale Optik, sondern eine höchst problematische Situation."

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