"profil": Pröll bei Einwandererquote gegen Bundesregierung

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll stellt sich im Streit um Erhöhung der Einwandererquote hinter Innenminister Strasser

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" übt Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll Kritik an der Bundesregierung und stellt sich im Streit um eine Erhöhung der Einwandererquote für Schlüsselkräfte hinter Innenminister Ernst Strasser. Pröll zur Tatsache, dass Strassers Vorschlag sowohl von der FPÖ als auch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel abgelehnt wurde: "Diese Sache ist bedauerlich, weil man das auch anders hätte diskutieren und lösen können. Man sollte sich mit diesem Thema schon ein bisschen intensiver auseinandersetzen, als das der eine oder andere - auch von der ÖVP stammende - Minister getan hat."

Pröll weiter: "Strasser denkt nicht nur von in der Früh bis zu Mittag, sondern auch darüber hinaus. Und eines ist klar: Die Frage der Schlüsselarbeitskräfte wird Österreich noch beschäftigen. Jeder muss wissen, dass wir nur dann wirtschaftlich erfolgreich bleiben, wenn wir genügend entsprechend qualifizierte Arbeitskräfte haben."

Zur Neuwahldrohung des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider meint Pröll in "profil": "In den nächsten Monaten wird sich zeigen, inwieweit jene, die in der Regierung sind, über die Regierung hinaus Persönlichkeiten sind und tatsächlich Verantwortung übernehmen können. Ich sehe eine Reihe solcher Persönlichkeiten in der FPÖ. Und ich gehe davon aus, dass sie tatsächlich in den entscheidenden Phasen das Sagen haben. Das wäre gut für das Land, die Koalition und auch die FPÖ. Denn auf Neuwahlen ist in diesem Land niemand heiß."

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