"profil": Zechner: "Arrogant und misslaunig"

Zechner kontert Schwarzenberger-Kritik

Wien (OTS) - "Eine Realitysoap wie 'Taxi Orange' ist nicht deshalb abzuqualifizieren, weil sie viele sehen", schreibt ORF-Programmintendantin Kathrin Zechner in einem Brief, der dem Nachrichtenmagazin "profil" exklusiv vorliegt. Zechner reagiert damit auf die scharfe Kritik, die der ORF-Hausregisseur Schwarzenberger vorige Woche in einem "Kurier"-Interview am Reality-Format "Taxi Orange" und dessen Folgen geübt hatte. Durch derlei "Trottelunterhaltung" werde die ganze österreichische Filmlandschaft gefährdet.

Zechner weist Schwarzenbergers "Vertrottelung und Kohle"-Vorwurf zurück und antwortet ihm "aus einem möglicherweise altmodischen Gefühl der Verantwortung für das Medium Film heraus. Ist es zwangsläufig so, dass, wenn wir älter werden, wir der jungen Generation gegenüber arrogant und misslaunig werden müssen? Ist es zwangsläufig so, dass erfolgreiche Regisseure nur mehr das Eigene gelten lassen wollen und Neuem gegenüber ablehnend reagieren?" Zechner warnt vor der "Arroganz gegenüber einem Massenpublikum": Ein Film verdiene nicht dadurch das Prädikat "gut", dass "ihn nur wenige sehen."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 534 70 DW 2501 und 2502s?

"profil"-Redaktion

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO/OTS