"profil": Nach Schneiders-Konkurs droht Firmengruppe von Unternehmer Peter Schmid der Zusammenbruch

Börsekandidat playline laut KSV "insolvenzgefährdet" -Wunschpartner Yline abgesprungen - Gläubigerbanken prüfen Konkursverschleppung

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, dürfte der Konkurs der Babyline Handels AG, vormals Schneiders 1895 AG, Folgen haben. Der gesamten Firmengruppe der Babyline-Eigentümer Peter Schmid und Walter Rudl droht der Zusammenbruch. Hauptbetroffene sei die auf den Vertrieb von Spielwaren im Internet spezialisierte playline b2b.com e-business AG, schreibt "profil". Die Gesellschaft, für die Babyline umfangreiche Haftungen übernommen hat, hätte diesen Herbst an die Börse gebracht werden sollen. Der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) stuft playline mittlerweile jedoch als "insolvenzgefährdet ein" und hat Warnungen an die Gläubiger verschickt. Darunter auch der Internet-Provider Yline, der nicht nur Software für playline entwickelt hat, sondern auch eine Beteiligung in der Höhe von 20 Prozent geplant hatte. Yline-Chef Werner Böhm bestätigt gegenüber "profil" entsprechende Verhandlungen. Diese seien jedoch ergebnislos verlaufen.

Die Babyline/Schneiders-Hauptgläubiger Bank Austria (100 Millionen Schilling) und Erste Bank (25 Millionen) lassen laut "profil" unterdessen prüfen, ob der Konkurs der Gesellschaft möglicherweise verschleppt wurde. Ein Banker gegenüber "profil": "Wir hatten bereits zum Jahresende Hinweise, dass der Laden nicht gut läuft. Aber wir haben lange keine echten Zahlen gesehen."

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