Vorarlberg: Künftig keine neuen Beamten im Landesdienst BILD

LH Sausgruber: Modernes Dienstrecht wird konsequent umgesetzt

Bregenz (VLK) - Im Vorarlberger Landesdienst gibt es
künftig keine neuen Beamten mehr. Damit setzt die
Landesregierung einen weiteren wichtigen Schritt des neuen Vorarlberger Dienstrechtes um. Im Rahmen einer kleinen
Feierstunde nahm Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute,
Mittwoch, 25. Oktober 2000, im Landhaus in Bregenz die
letzten Pragmatisierungen im Vorarlberger Landesdienst vor.
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Das neue Landesdienstrecht sieht für neu eintretende
Mitarbeiter keine Pragmatisierungen mehr vor. LH Sausgruber:
"Damit orientiert sich das Land nicht nur am Strukturwandel,
wir werden auch der ständig wachsenden Anforderung als
moderner Dienstleister gerecht". Schon jetzt sind Beamte im Vorarlberger Landesdienst eine Minderheit. Von den rund 4.400 Landesbediensteten sind nur etwa 480 pragmatisiert.

Starke Orientierung an Privatwirtschaft

Parallel zum Auslaufen der Pragmatisierungen werden auch
die Amtstitel (Hofrat, Regierungsrat, etc.) abgeschafft und
wird das neue Gehaltsschema zügig umgesetzt. Bisher
orientierten sich die Gehälter im Landesdienst vor allem am Dienstalter und an der Ausbildung. Das neue Besoldungssystem
baut auf einer Stellenbewertung auf und hat eine arbeitsplatzbezogene, leistungsgerechte und marktorientierte Bezahlung zum Ziel. Sausgruber: "Vorarlberg nimmt dabei nicht
nur österreichweit einmal mehr eine Vorreiterrolle ein." Das
neue einheitliche Dienstrecht schafft eine funktions- und leistungsorientierte Entlohnung mit zweckmäßiger Verteilung
des Lebenseinkommens und orientiert sich stark an der Privatwirtschaft.
(pam/tm/dig,nvl)

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