ORF-LANDESSTUDIO NIEDERÖSTERREICH: LAND UND LEUTE

Samstag, 28. Oktober 2000, 16.25 Uhr, ORF 2 Wiederholung: Donnerstag, 2. Nov. 2000, 12.30 Uhr, ORF2

St. Pölten (OTS) - Heilpflanzen der Inkas in Niederösterreich

Amaranth und Quinoa, waren bereits bei den Inkas und Atzeken als heilkräftig bekannt. Neuerdings finden sich die Körnerfrüchte mit den eigenwilligen Namen auch bei uns - bereits auf 200 Feldern in und um Österreich werden die Jahrtausende alten Kulturpflanzen angebaut, so auch im niederösterreichischen Hürm und das mit gutem Grund: beide Feldfrüchte sind reich an Magnesium und Kalzium, weiters haben sie einen hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren und Ballaststoffen -sie sind wahre Kraftnahrung. Kein Wunder, dass die südamerikanischen Körner gerade von Anhängern der Vollwertkost geschätzt werden. Als glutenfreie Beimengung zu Brotteig ist das Mehl der Körner für Weizenallergiker gut verträglich, aber auch in feinem Gebäck und Keksen erfreut der fein-nussige Geschmack von geröstetem Quinoa den neugierigen Gaumen.

Die Hirschbirne: eine alte Obstsorte neu entdeckt

Birnbäume, oft über zweihundert Jahre alt, prägen die Landschaft der Kleinregion Pöllau in der Oststeiermark. Jetzt sind die Früchte, aus denen Press- und Trockenobst hergestellt wird, wieder in Mode gekommen, und die Bäume wurden unter Landschaftsschutz gestellt. Für den Hausgebrauch wurde die Hirschbirne schon seit jeher in hofeigenen Dörröfen zu Kletzen getrocknet. Seit kurzem hat ein findiger Bauer die flächendeckende Verarbeitung der anfallenden Früchte übernommen. Manfred Hohensinner hat auf seinem Hof eine moderne Trocknungsanlage errichtet und vermarktet zusammen mit zwei Berufskollegen an die 200 Tonnen Dörrobst. Durch das Engagement des ehemaligen Nebenerwerbsbauern ist mittlerweile das Haupteinkommen für drei bäuerliche Betriebe gesichert.

Letzer Sommer auf der Alm

Über 40 Jahre haben Notburga und Thomas Fürhapter jeden Sommer auf der Kamelisenalm bei Innervillgraten verbracht. Jahr für Jahr waren sie zusammen mit ihrer Familie hier und haben die sonnigen Tage genossen, aber auch jede Menge harter Arbeit gab es. Heuer zieht es die beiden 80-jährigen nicht zurück ins Tal, denn es ist das letzte Mal, dass sie die Osttiroler Alm bewirtschaften. Die beschwerliche Arbeit auf über 2000 Meter Höhe will oder kann niemand übernehmen, und so ist es absehbar, dass die Kameliesenalm, wie auch manch andere Tiroler Hochalm im nächsten Sommer verwaist bleiben wird.

Glühweingugelhupf

Alexander Knakal, Chefpatissier im Hotel Plaza in Wien bereitet ein Meisterwerk seiner süßen Kunst zu: Einen flaumigen Gugelhupf mit besonderen Zutaten - roter Glühwein, Zimt und Vanille lassen uns den Geschmack der Vorweihnachtszeit erahnen.

Moderation: Birgit Perl

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