Kopietz: Das Netz wird dichter - Treten Sie endlich zurück, Herr Kreißl!

Einmal mehr wird der freiheitliche Landesparteisekretär schwer belastet

Wien (SPW) "Kreißls Rücktritt ist überfällig", mit diesen Worten reagierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz, am Dienstag auf die neuesten Informationen zur Spitzelaffäre. "Mit seinem Rücktritt würde Kreißl dem Wiener Gemeinderat und der Politik im Allgemeinen einen großen Gefallen tun. Denn jeden Tag tauchen neue Verdachtsmomente gegen Kreißl auf, der ja von immer mehr Seiten als die zentrale Drehscheibe des Spitzelskandals genannt wird", so Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.***

"Kreißl war anscheinend nicht nur der Informationenbeschaffer, sondern er war auch derjenige, der die mutmaßlichen Geldflüsse rund um die illegalen EKIS-Abfragen durchführte. Dass nun auch der frühere FPÖ-Klubobmann Ewald Stadler und der derzeitige Salzburger FP-Chef Karl Schnell belastet werden, rundet das Bild einer systematischen Bespitzelung durch diese Partei noch ab", erklärte Kopietz.

"Auch jemandem wie Kabas sollte langsam klar werden, dass Kreißl, sein Mann fürs Grobe, nicht mehr tragbar ist. Für die Wiener FPÖ ist es wirklich schon höchste Zeit , personelle Konsequenzen in den eigenen Reihen zu ziehen und nicht immer nur dieselben haltlosen Beschuldigungen gegen die Wiener Polizei und deren Beamte aufzustellen", so Kopietz in Anspielung auf die ständigen Attacken der Wiener Freiheitlichen gegen die Wiener Exekutive.

Besonders bestürzt zeigte sich Kopietz über den Umstand, dass die FPÖ laut neuesten Informationen die Daten politisch Andersdenkender systematisch und permanent befragen ließ. "Zilk, Ederer, Rieder, Svihalek, Ambrozy, Haidlmayr - sie alle und wohl noch viele mehr sind anscheinend bespitzelt worden. Die Freiheitlichen verkörpern die politische Unkultur in Österreich schlechthin", so Kopietz abschließend. (Schluss) sl

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