- Görg im NEWS-Interview: Gegen Vorverlegung der Wiener Wahl: "Stimme

Wien (OTS) - keinesfalls zu."
- Wiens Bürgermeister Michael Häupl: Entscheidung über Wahltermin vor

Weihnachten.
Utl:Vorausmeldung zu NEWS 40/00 vom 5. Okt. 2000 =

In einem Interview mit dem morgen erscheinenden
Nachrichtenmagazin NEWS spricht sich Wiens ÖVP-Chef Bernhard Görg gegen eine Vorverlegung des Wiener Wahltermins auf den kolportierten 25. März aus. Görg: "Ich werde dem keinesfalls zustimmen. Ich habe dem SPÖ-Vorsitzenden bereits klargemacht, dass es mit einem Alleingang die Koalition brechen würde. Obwohl die ÖVP Wien in der Umfrage ausgezeichnet läge, will Görg am Herbsttermin festhalten. Görg: "Die Verfassung spricht von einer fünfjährigen Legislaturperiode und nicht davon, das Wahlen dann stattfinden sollen, wenn eine Regierungspartei im Aufwind ist."

Wiens Bürgermeister Michael Häupl läßt demgegenüber durchblicken, dass ein vorverlegter Wahltermin in Wien durchaus möglich wäre. Er werde "das alles bis vor Weihnachten valorisieren und dann darüber reden. Bis dahin ist Nachdenkpause. Häupl glaubt nicht, dass sich die ÖVP lange gegen eine Vorverlegung wehren würde: "Je länger der Wahlkampf dauert, desto schlechter wären die Chancen für die Volkspartei. Häupl erwartet einen aggressiven Ausländerkampf: "Da zeichnet sich bei den Freiheitlichen eine Orgie von Xenophobie ab. Und davon werden wir uns bewußt absetzen. Wenn der Innenminister, zu Recht, eine Quotenerhöhung vorschlägt, um hochausgebildete Fachleute nach Österreich zu holen, und die FPÖ lehnt das mit dem Reflex "Ausländer: wuff-beiß" ab, und der Herrn Bundeskanzler schließt sich mit "wuff-beiß" an, dann werden wir das auch weiter ansprechen."

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