NEWS: Wiens FP-Landesparteisekretär Michael Kreißl immer mehr im Visier der Spitzel-Fahner - Aufdecker Kleindienst belastet nun auch FP-Spitzen Schnell &

Stadler - Neue Spitzel-Opfer-Namen: Ambrozy, Ederer, Haidlmyr & Co Vorausmeldung zu NEWS 43/00 vom 25. Okt. 2000

Wien (OTS) - Der Wiener FPÖ-Landespartei-Sekretär Michael Kreißl gerät immer mehr ins Visier der Spitzel-Fahder, berichtet des Nachrichtenmagazin NEWS in seiner bereits morgen Mittwoch neu erscheinenden Ausgabe. Denn der Aufdecker des Spitzelskandals, Ex-FPÖ-Gewerkschaftschef Josef Kleindienst, nennt den FPÖ-Politiker und Bundesvorsitzenden der FP-Polizeigewerk-schaftsgruppe AUF in seinen Aussagen vor den Polizei-Ermittlern im Spitzelskandal als zentrale Drehscheibe der Skandals:

* Bei Kreissl sollen, so Kleindienst vor der Polizei, nicht nur viele Informationen, sondern auch die mutmaßlichen Geldflüsse rund um illegale EKIS-Abfragen zusammengelaufen sein.

* Kreißl, rechte Hand von Wiens FP-Chef Hilmar Kabas, ist auch für jene sieben AUF-Konten zeichnungsberechtigt, die von der Polizei geöffnet wurden und nun auf illegale Zahlungen geprüft werden.

Von Kleindienst belastet werden nun auch weitere FP-Granden in seinen Aussagen vor der Polizei . Neu im Visier des Aufdeckers und der Polizei-Fahnder stehen seit Anfang dieser Woche der ehemalige FPÖ-Klubobmann und nunmehrige niederösterreichische FPÖ-Landesrat Ewald Stadler sowie der Salzburger FP-Chef Karl Schnell. Denn Kleindienst deponierte bei den Beamten der Wirtschaftspolizei und der Sonderkommission massive Hinweise, wie vertrauliche Polizei-Akten ihren Weg zur FPÖ gefunden haben. Unter anderem auch anhand von den Fahndern nunmehr vorgelegten Verschluß-Akten der "Einsatzgruppe zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität" EDOK, die Kleindienst den Fahndern nunmehr vorgelegt hat.

Inzwischen tauchen auch weitere neue Namen von Spitzel-Opfern auf, berichtet NEWS:

- Der absolute Spitzenreiter unter den "Opfern" der Spitzelaffäre ist ein Toter, der im Frühjahr vergangenen Jahres die Nation bewegte:
Marcus Omofuma, wurde nach seinem Erstickungstod im Rahmen einer polizeilichen Abschiebung über 120 Mal im vertraulichen Polizei-Informationssystem "Ekis" abgefragt.

- Iillegale wiederholt abgefragt wurde auch Spitzenpolitiker der SPÖ und der Grünen wie zum Beispiel der Kärntner SPÖ-Chef Peter Ambrozy, die Wiener SPÖ-Finanzstadträtin Brigitte Ederer , Umwelt-und Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek, Gesundheitsstadtrat Sepp Rieder sowie die Behinderten-Sprecherin der Grünen Theresia Haidlmayr

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