Partik-Pablé: Computerfachkräfte: Zynische Argumentation der Wirtschaftsexperten

Menschen dürfen nicht wie Maschinen hin- und hergeschoben werden

Wien, 2000-10-24 (fpd) - Als "mehr als zynisch" bezeichnete die freiheitliche Sicherheitssprecherin Dr. Helene Partik-Pablé bei der laufenden Diskussion über ausländische Computerfachkräfte die heutige Argumentation sogenannter Wirtschaftsexperten, die "Menschen wie Waren oder Maschinen behandeln und sie quer über die Kontinente hin-und herschieben wollen". ****

Es habe sich in der Vergangenheit oft genug gezeigt, daß die ausschließliche Beachtung wirtschaftlicher Aspekte noch nie zum Vorteil gereicht habe, betonte Partik-Pablé, denn "aus Gründen der Wirtschaft wurde die Umwelt nahezu völlig zerstört, sinnvolle Transportmöglichkeiten wie etwa die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene und anderes mehr völlig außer Acht gelassen".

Auf ähnlicher Basis werde jetzt vehement damit argumentiert, daß Österreich ausländisches Personal benötige. "Der Schluß, die hiesige Ausbildung extrem zielgerichtet auf die neuen Bedürfnisse der Wirtschaft auszurichten, wird dabei in keiner Weise berücksichtigt", kritisierte Partik-Pablé, die gleichzeitig auch vor dem Abbau älterer Arbeitnehmer aus rein wirtschaftlichen Erwägungen warnte.

"Die Ablehnung der Freiheitlichen, zusätzliche Kontingente für ausländische Arbeitskräfte zuzulassen, ist nicht fremdenfeindlich, sondern eine menschliche und verantwortungsbewußte Haltung unter Bedachtnahme auf gesamtgesellschaftliche und gesamtwirtschaftliche Auswirkungen", schloß Partik-Pablé. (Schluß)

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