VP-FÜRNKRANZ-MARKUS: ÖBB zeigen unglaubliche Ingnoranz gegenüber tausenden Friedhofsbesuchern

Wien (ÖVP-Klub) Auf das unglaublich ignorante Vorgehen der ÖBB beim Bau der Schnellbahnstrecke S7 wies heute die VP-Verkehrssprecherin, LAbg. Patrizia FÜRNKRANZ-MARKUS, hin. "Ausgerechnet an den Tagen, wo der Zentralfriedhof am stärksten frequentiert wird, stellen die ÖBB wegen Bauarbeiten den Betrieb auf dieser Linie ein", kritisierte die VP-Politikerin.***

Von Mittwoch, dem 25.10.2000 bis zum Montag, dem 30.10 2000, werden keine Züge auf der Strecke Wien Nord - Wien Mitte - Rennweg -Simmering-Aspangbahn geführt. "Das bedeutet auch, daß die Stationen Zentralfriedhof (Tor 11) und Zentralfriedhof Kledering (Tor 9) nicht angefahren werden", erklärt FÜRNKRANZ-MARKUS. "Und das ausgerechnet an den Tagen und dem Wochenende vor Allerheiligen und Allerseelen, wo tausende Wienerinnen und Wiener die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen besuchen wollen."

FÜRNKRANZ-MARKUS bezeichnete die Vorgehensweise als "Ungeheuerlichkeit ersten Grades". "Das passt nahtlos in die Serie von Pannen und Peinlichkeiten der ÖBB im Zusammenhang mit dem Ausbau dieser Strecke. Ursprünglich wollten die ÖBB ja auch beide Haltestellen an den Friedhofstoren nach dem Ausbau auflassen. Nur das engagierte und beherzte Eintreten der Wiener VP hatte diesen Plan verhindert.

Nun folgt mit dieser Unterbrechung wegen Bauarbeiten die nächste Fehlleistung der ÖBB. "Insiderinformationen bestätigen uns, daß es leicht möglich gewesen wäre diese Bauarbeiten erst nach Allerheiligen durchzuführen", erklärt FÜRNKRANZ-MARKUS. Zählungen bestätigen zudem, daß allein an den Tagen vor Allerheiligen rund 12.000 Menschen mit der Schnellbahn zum Zentralfriedhof fahren. "Ich fordere die ÖBB hiermit ultimativ und vehement auf, ihren Fehler rückgängig zu machen und die notwendigen Bauarbeiten erst nach Allerheiligen zu beginnen", so die VP-Politikerin. Es sei noch nicht zu spät dafür, denn die kurzfristige Einstellung der Schnellbahn sei ja von den ÖBB noch nicht einmal ausreichend bekannt gemacht worden. "Die Aufschiebung der Arbeiten ist eine Selbstverständlichkeit gegenüber tausenden Fahrgästen, die die Gräber ihrer Verwandten sonst nur sehr schwer besuchen könnten", so FÜRNKRANZ-MARKUS abschließend.****

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