"Abstimmungsverhalten Österreichs bei der jüngsten UNO-Vollversammlung zum Thema Israel"

Wien (OTS) - Mit Erstaunen, ja Entsetzen musste die Israelitische Kultusgemeinde das Abstimmungsverhalten Österreichs bei der jüngsten UNO-Vollversammlung zum Thema Israel zur Kenntnis nehmen: Wir empfinden die einseitige Beurteilung der aktuellen Situation in Israel durch die österreichische Bundesregierung als zutiefst beunruhigend. Offensichtlich ist sie nicht das Ergebnis einer sorgfältigen Prüfung aller Fakten und einer gründlichen Analyse der veränderten Umstände, sondern orientiert sich an den emotional aufgeputschten Positionen der arabischen Seite. Dies legt den Schluss nahe, dass seitens der österreichischen Bundesregierung nicht mehr die Bereitschaft zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem Nahostproblem besteht. Einseitig Stellung für einen der Kontrahenten im Nahostkonflikt zu beziehen, ist für eine neutrales Land wie Österreich unangemessen und läuft den Bestrebungen, zu einer friedlichen Lösung des Problems zu gelangen, zuwider.

Dr. Ariel Muzicant
Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Erika Jakubovits
Israelitische Kultusgemeinde Wien
Tel.: +43-1-53104-102

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | IKG/OTS