Sichrovsky: SPÖ-Spitzelsystem wird immer mehr entlarvt

SPÖ ließ Jörg Haider und sogar eigene Funktionäre bespitzeln -Heller & Co. dienten nur zur Ablenkung

Wien, 2000-10-24 (fpd) - "Die den Freiheitlichen in die Schuhe geschobene Spitzelaffäre wird nach den jüngsten Medienberichten immer mehr zum SPÖ-Skandal", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky. ****

Sichrovsky verwies dabei auf einen Bericht in der heutigen "Kleinen Zeitung". Dort heiße es wörtlich, daß "ein ranghoher Kärntner Kommunalpolitiker der SPÖ, der hauptberuflich Exekutivbeamter ist, sowie ein sozialdemokratischer Personalvertreter" zum "Kreis der Verdächtigen gehören" würden. "Sie sollen mit Hilfe des Polizeicomputers ausgerechnet illegale Recherchen über Peter Ambrozy angestellt haben", zitierte Sichrovsky.

Weiters berichte die "Kleine Zeitung", daß in den letzten drei Jahren auch Jörg Haider via EKIS gezählte sechzig Mal abgefragt worden sei, so Sichrovsky weiter. Zudem konnten dem von Kleindienst diffamierten Horst Binder keinerlei Abfragen nachgewiesen werden, da dieser in den letzten Jahren gar keinen Zugang zum Polizeicomputer gehabt habe.

Damit fänden die haßerfüllten Tiraden der SPÖ in den letzten Wochen eine Erklärung. "Man hat versucht, durch wütende Angriffe vom sozialistischen Spitzelsystem abzulenken, das nicht einmal vor den eigenen Funktionären halt machte", analysierte Sichrovsky. Kostelka & Co. hätten nun eminenten Erklärungsbedarf. Offenbar habe die SPÖ den Rechtsstaat jahrelang mit Füßen getreten. "Wo bleibt hier der Aufschrei der Medien und der selbsternannten Ritter der political correctness?"

"Der einzige, der wirklich beinahe Tag und Nacht bespitzelt wurde, war Jörg Haider", stellte Sichrovsky klar. "Heller, Knoll & Co. dienten der SPÖ dabei nur zur Ablenkung, um ihre Stasi-Methoden anderen in die Schuhe schieben zu können. Das macht die ganze Angelegenheit noch um einige Nuancen widerlicher." (Schluß)

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