ARBÖ: Nur eine rechtlich eindeutige Situation beim Mountainbiken schafft Sicherheit

Wien (ARBÖ ) - Mountainbiken hat sich von einer Trendsportart
zum Breitensport entwickelt. Dies wird sowohl durch die Verkaufszahlen des Fahrradhandels als auch die ständig ansteigende Zahl von Mountainbike-Veranstaltungen wie Marathons und Rennen unterstrichen, so der ARBÖ. Ebenso deutliche Erkenntnisse liefern entsprechende Umfragen der Tourismuswirtschaft, bei denen das Mountainbiken eine führende Rolle im Freizeitverhalten einnimmt. Und schließlich fand es auch sportliche Anerkennung auf höchster Ebene: Es wurde als olympische Disziplin anerkannt - Cross Country
- und erhielt die Zuerkennung der WM-Durchführung in Kaprun im Jahre 2001.

Der ARBÖ tritt seit Jahren für die Interessen der Mountainbiker und Wanderer ein. Anlässlich der heutigen Pressekonferenz "Radfahren auf Forststraßen" im Café Griensteidl präsentierte der ARBÖ seine Forderungen:

* Kein Eintrittsgeld für die Nutzung des Waldes.

* Gesetzliche Lösung der Haftungsfrage für Forststraßenbesitzer.

* Freigabe von allen Forststraßen, die von mehrspurigen Kraftfahrzeugen befahren werden können. Vorrang für Fußgänger und Wanderer als schwächere Verkehrsteilnehmer.

* Verbot für Mountainbikes auf Wegen die schmäler als 1,5 Meter sind sowie auf Pfaden und Steigen und im weglosen Gelände. Ausnahmen nur für genehmigte und gekennzeichnete Mountainbikerouten.

* Kein Transport mit Aufstiegshilfen (Lifte, Seilbahnen).

* Vorschriften für die Fahrradbeleuchtung gehören als Verwendungsbestimmung normiert. Erleichterung der Ausrüstungsvorschriften für Mountainbikes.

Der ARBÖ versteht seine Forderungen im Namen der aktiven Spitzensportler, der Freizeitsportbewegung, des Radtourismus und auch im Sinne der Wanderer. Nur eine rechtlich eindeutige
Situation schafft Sicherheit und bildet die Voraussetzung für ein konfliktfreies Miteinander von Bikern und Wanderer.

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