Chemische Industrie: Antibakterielle Wasch- und Reinigungsmittel sind sicher für Verbraucher und Umwelt

Keine Beeinträchtigung von biologischen Reinigungsstufen in der Kläranlage

Wien (PWK920) - Wasch- und Reinigungsmittel mit antibakterieller Wirkung sind ein zusätzliches Angebot an den Verbraucher. Sie werden bei Bedarf eingesetzt und sollen nicht die normalen Wasch- und Reinigungsmittel ersetzen. Ein Vergleich der Verkaufszahlen zeigt, dass die Konsumenten diese Produkte gezielt einsetzen. Die Auswirkungen auf die Umwelt entsprechen dabei jenen der üblichen Wasch- und Reinigungsmittel und führen nicht zu Resistenzen oder zu Beeinträchtigung von biologischen Reinigungsstufen in der Kläranlage, heißt es in einer Aussendung des Fachverbandes der chemischen Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich.

Reinigung und Keimreduktion - und keineswegs umfassende Desinfektion - sind die Elemente der Hygiene im privaten Haushalt; aber nicht die einzigen. Wichtiger ist die Vermeidung von Hygienedefiziten, die Aufklärung über persönliche Hygiene und Hygiene-Verhaltensweisen in den relevanten Bereichen im Haushalt. Diese sind insbesondere jene, die mit Lagerung und Zubereitung von Nahrungsmitteln, sowie mit Körper- und Textilpflege zu tun haben; vor allem bei Präsenz krankheitserregender Keime. Wenn beispielsweise Haustiere, Kinder oder kranke Personen im Haushalt leben oder die Wäsche sehr häufig bei 30 °C gewaschen wird, ergeben sich Situationen, die erhöhte Ansprüche an die Hygiene stellen. Die Verbrauchergewohnheiten haben sich in den letzen Jahren deutlich geändert.

In Broschüren, Studien - die jüngste wurde in Österreich Anfang dieses Jahres durchgeführt - und Veranstaltungen, u. a. mit der Umweltberatung Österreichs und dem Hygieneinstitut der Universität Wien, engagieren sich die Mitgliedsfirmen des Fachverbandes der chemischen Industrie zu dem aktuellen und z.T. kontroversiellen Thema des notwendigen Ausmaßes an Hygiene im privaten Haushalt. Die Sicherheit und die Verträglichkeit für Anwender und Umwelt ist durch umfassende Tests und Untersuchungen der Mitgliedsfirmen bestätigt, ebenso wie die antibakterielle Wirksamkeit. Sie wird durch spezifisch optimierte Rezepturen, als auch in begrenztem Umfang durch Einsatz antibakteriell wirksamer Stoffe erreicht. (MH)

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