Metaller-Löhne steigen ab November um 3,4 Prozent

Abschluss in der zweiten Runde geschafft- 3,7 Prozent Plus bei den Mindestlöhnen

Wien, (PWK) - Nach langen und harten Verhandlungen einigten sich die Unternehmer und Gewerkschaften heute in den frühen Morgenstunden auf eine Erhöhung, die beide Seiten noch für einen akzeptablen Kompromiss halten. So steigen die Ist-Löhne für 145.000 Arbeiter und 90.000 Angestellte der Metall- und Elektrobranchen ab 1. November um 3,4 Prozent, mindestens jedoch um 650 Schilling.

Wie in den vergangenen Jahren wird es wieder eine Verteiloption geben. Die Ist-Löhne müssen um mindestens 3,2 Prozent angehoben werden, die individuelle Verteilungsmöglichkeit beträgt 0,5 Prozent der gesamten Lohnsumme.
Mindestlöhne- und Gehälter werden um 3,7 Prozent erhöht. Darüber hinaus wurde eine begleitende Regelung zur Altersteilzeit in den Kollektivvertrag aufgenommen

Das Verhandlungsteam der Arbeitgeberseite: Ing. Hermann Haslauer (Leitz) und DI Christof Hinteregger (Doppelmayer), sowie auf der Arbeitnehmerseite Rudolf Nürnberger (Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie) und Walter Laichmann (Gewerkschaft der Privatangestellten) betonen, dass dieser Abschluss ein Beweis ist, dass trotz schwierigster Rahmenbedingungen die Sozialpartnerschaft funktioniert. (MH)

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