Wiener Wirtschaftsanwälte eröffnen Repräsentanz in Belgrad

Kanzlei CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz erschließt jugoslawischen Markt für europaweite Anwaltspartnerschaft CMS

Wien (OTS) - CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz (CMS SRKH), eine der fünf führenden österreichischen Wirtschaftskanzleien, hat eine Repräsentanz in Belgrad eröffnet. Das Büro bietet Rechts- und Wirtschaftsberatung im Zusammenhang mit Investitionen und internationalen Transaktionen. Für die seit längerem geplante Repräsentanz erwartet CMS SRKH nun zusätzliche positive Effekte durch die erfolgte politische Öffnung Jugoslawiens.

Das Belgrader Büro ist Teil der europaweiten Anwaltspartnerschaft CMS, zu deren Gründungsmitgliedern die Wiener Kanzlei gehört. CMS ist das erste in Jugoslawien etablierte internationale Anwaltsnetzwerk. Die Gruppe verfügt bereits über Niederlassungen in Budapest, Bukarest, Moskau, Prag und Warschau sowie über ein Büro in Bratislava, das kürzlich als erste Auslandsniederlassung von CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz gegründet wurde.

CMS SRKH Belgrad wird von Dr. Radivoje Petrikic geleitet, der bisher in der Wiener Kanzlei tätig war. Neben Serbisch, Deutsch, Englisch und Französisch spricht das vierköpfige Team um Dr. Petrikic auch Kroatisch, Bosnisch und Russisch. Als Klienten werden zunächst vor allem potentielle Investoren aus Österreich und Deutschland erwartet, speziell in den Sektoren Telekommunikation, Baurecht und Projektfinanzierung. So wird die Kanzlei das Wiener Regionalbüro von Group 4 Securitas bei einem geplanten Take-over beraten.

Dr. Alfred Strommer, Seniorpartner von CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz, sieht Jugoslawien "als wichtigen Zukunftsmarkt, in dem Rechtsberatung für internationale Wirtschaftstransaktionen bisher nur in sehr begrenztem Ausmaß verfügbar war". Von der neuen jugoslawischen Regierung erwartet Strommer verstärkte Anstrengungen zur Privatisierung staatlicher Unternehmen: "Der wichtigste Schritt wird sein, rasch gesicherte rechtliche Rahmenbedingungen für ausländische Investitionen zu schaffen."

Im Einklang mit dem internationalen Leistungsangebot von CMS bietet das Belgrader Büro unter anderem Beratung in folgenden Bereichen:

  • Unternehmensgründungen
  • Mergers & Acquisitions
  • Privatisierungen
  • Urheberrecht
  • Liegenschafts- und Baurecht
  • Banken- und Finanzrecht
  • Verwaltungsrecht
  • Arbeitsrecht

Spezieller Beratungsbedarf wird vor allem in Fällen erwartet, in denen es gilt, die Anforderungen der jugoslawischen Gesetzgebung mit jenen des internationalen Vertragsrechts in Einklang zu bringen.

Die CMS-Gruppe

CMS wurde 1999 von sechs führenden europäischen Anwaltskanzleien als europaweite Partnerschaft für Rechtsberatung bei internationalen Wirtschaftstransaktionen gegründet. Die Kanzleien CMS Cameron McKenna (UK), CMS Derks Star Busmann Hanotiau (Niederlande und Belgien), CMS Hasche Sigle Eschenlohr Peltzer Schäfer (Deutschland), CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz (Österreich) und CMS von Erlach Klainguti Stettler Wille (Schweiz), die im Rahmen von CMS als gleichberechtigte Partner fungieren, sind zur Zeit in insgesamt 20 Staaten präsent. In den 34 CMS-Büros in West- und Zentraleuropa, Nordamerika, Afrika und Asien sind über 1400 Juristen tätig. Der Jahresumsatz der CMS-Gruppe beträgt 350 Millionen Euro (rd. 4,8 Mrd. Schilling). Die dezentrale Organisationsform von CMS sichert den Partner-Kanzleien weitreichende Autonomie bei zugleich intensiver internationaler Zusammenarbeit.

Alfred Strommer, Seniorpartner von SRKH: "Die gleichberechtigte Partnerschaft ermöglicht uns, die Vorteile einer lokalen Kanzlei -fundierte Kenntnis des nationalen Rechtssystems, Flexibilität und kostengünstiges Arbeiten dank geringer Overheads - mit der internationalen Präsenz und der grenzüberschreitenden Expertise einer europaweit agierenden Gruppe zu verbinden. Wir können unseren Klienten damit ein Service bieten, das sich - vom lokalen Vertragsabschluß bis zum multinationalen Großprojekt - dem jeweiligen Bedarf optimal anpaßt. Und durch das allmähliche organische Zusammenwachsen entsteht ein starkes Team, in dem die Motivation der einzelnen Mitglieder voll erhalten bleibt; dies gewährleistet eine produktive Zusammenarbeit und eine weitere positive Entwicklung der Gruppe."

CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz ist seit der Beteiligung an CMS stark gewachsen: Die Zahl der in der Kanzlei tätigen Juristen ist seit dem Vorjahr von 23 auf 40 gestiegen; in den nächsten beiden Jahren wird eine weitere Steigerung auf 55 bis 60 Juristen erwartet. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören Internationales Transaktionsrecht (M&A, Projektfinanzierung), Kapitalmarktrecht, Unternehmens- und Handelsrecht, Bau- und Liegenschaftsrecht, Vergaberecht, Telekommunikationsrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Vertretung vor Gericht und Schiedsverfahren sowie Wirtschaftsstrafrecht. Zunehmende Bedeutung gewinnt die Steuerabteilung der Kanzlei.

CMS-Präsident Richard J. Taylor von der britischen Kanzlei CMS Cameron McKenna sieht "das bei CMS SRKH in Wien verfügbare Osteuropa-Knowhow als wesentliches Element für die Erweiterung der CMS-Präsenz im wichtigen Wirtschaftsraum Zentral- und Osteuropa".

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