"Der Report" am 24. Oktober: "Unruhe in der FPÖ"

Wien (OTS) - Sabine Zink präsentiert im "Report" am 24. Oktober 2000, um 21.10 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Unruhe in der FPÖ
Seit dem Regierungseintritt der FPÖ verliert die Partei Wähler. Alle Umfragen weisen auf eine fallende Tendenz hin. Zuletzt setzte es bei den Landtagswahlen in der Steiermark eine schwere Niederlage. In einer ersten Reaktion nach der Wahlschlappe drohte das "einfache Parteimitglied" Jörg Haider dem schwarzen Koalitionspartner mit Neuwahlen. Dann wurde ÖVP-Innenminister Ernst Strasser wegen seiner Zuwanderungspolitik zum Feindbild erklärt. Die Chemie zwischen Schwarz-Blau scheint gestört. Zuletzt wurde Sozialministerin Sickl wegen Abstimmungs- und Kommunikationsprobleme zwischen Regierungsarbeit und Partei abgelöst. Paukenschläge der Freiheitlichen Partei, die in Unruhe geraten ist. Ein Bericht von Ernst Johann Schwarz und Gerhard Jelinek.

Die Spitzelaffäre geht weiter
Die Sonderkommission des Innenministeriums führt derzeit laufend Befragungen von verdächtigen Polizisten durch, gleichzeitig laufen immer noch die Untersuchungen der Geldflüsse auf jenen Konten, die der Untersuchungsrichter öffnen ließ. Parallel zu den polizeilichen Ermittlungen wird nun von den Parteien diskutiert, ob die Affäre auch Thema eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses sein kann. Schließlich haben Politiker des öfteren von heiklen Daten Gebrauch gemacht, nicht nur bei Pressekonferenzen, sondern auch bei Prozessen.

Obsorge
In Zukunft dürfen Eltern auch nach der Scheidung gleichberechtigt um ihr Kind sorgen. Die gemeinsame Obsorge stößt vor allem auf Seiten der Opposition auf heftigen Widerstand. Viele fürchten mit dem neuen Gesetz, nur eine Verlängerung der Scheidungsstreitigkeiten - ein tyrannisierender Ex, der sich in jede Kleinigkeit der Erziehung einmischt. Für die Befürworter des Gesetzes ist es die Chance, der Entfremdung der Väter entgegenzuwirken. Denn die Hälfte von ihnen hat nach zwei Jahren Scheidung den Kontakt zu den eigenen Sprösslingen gänzlich verloren. Warum soll es nicht möglich sein, dass trotz Scheidung die Eltern dem Kind als Eltern erhalten bleiben? Doch Vernunft und Verantwortung den Kindern gegenüber lassen sich nur schwer per Gesetz verordnen. Ein Bericht von Marie-Theres Euler-Rolle und Katinka Nowotny.

Bank frisst Land
Das Desaster um die Bank Burgenland bringt das gesamte Landesbudget ins Trudeln. Das Geld des mutmaßlichen Betrügers Hom-Rusch bleibt verschwunden, neue Milliardenlöcher tun sich auf. Dass die Bank ihre Verbindlichkeiten aus eigener Kraft erwirtschaften kann, glaubt kaum noch jemand. EU-Förderung und die über Jahre hinweg leichtfertig vergebenen Kredite haben im Burgenland zwar Goldgräberstimmung ausgelöst. Das Land wird mit dem Bankskandal aber Milliarden verlieren. Ein Bericht von Günther Kogler und Ernst Kernmayer.

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