WKÖ-Präsident Leitl wirbt in New York um Investoren

Am Programm stehen u.a. Gespräche mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan, e-commerce- und new-economy-Experten sowie dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of NY, William McDonough

WKÖ-Präsident Christoph Leitl führt vom 24. bis 27. Oktober 2000 eine Fact-Finding-Mission zu den Themen "knowledge management", "e-commerce" und "new economy" nach New York durch. Am Programm der viertägigen Reise, an der auch der Präsident der Wirtschaftskammer Wien Walter Nettig, WKÖ-Generalsekretär Egon Winkler und der in Kürze die Außenhandelsstelle New York übernehmende Handelsdelegierte Bruno Freytag teilnehmen, stehen zahlreiche Expertengespräche sowie Treffen mit hochrangigen Persönlichkeiten aus dem wirtschaftlichen und öffentlichen Leben der Vereinigten Staaten. So besucht Präsident Leitl gleich am ersten Tag gemeinsam mit Außenministerin Benita Ferrero-Waldner UNO-Generalsekretär Kofi Annan. Am 27. Oktober trifft Leitl den Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York, William McDonough, der nach Chairman Alan Greenspan das einflussreichste Mitglied des Open Market Commitees ist, das die Geldpolitik der USA bestimmt.

Der Mittwoch (25.10.) steht ganz im Zeichen von Wissensmanagement, Business Intelligence, Datamining und Customer Relation Management. Eine Reihe amerikanischer Experten werden praxisorientiert zu einzelnen Elementen des knowledge management und der Konsequenz des e-commerce auf Interessenvertretungen Stellung nehmen. Am Abend findet die Feier zum 50-jährigen Bestehen der WKÖ-Außenhandelsstelle New York statt, zu der zahlreiche prominente Persönlichkeiten New Yorks sowie österreichische Geschäftsfreunde geladen sind. Dabei soll der Standort Österreich für US-Investoren präsentiert werden. Leitl:
"Amerikaner, die in Europa investieren wollen, sind in Österreich am besten aufgehoben!"

Nach einer Zusammenkunft mit der internationalen Presse wird Präsident Leitl am 26. Oktober, dem österreichischen Nationalfeiertag, an einem Expertenmeeting zur Entwicklung der Weltwirtschaft teilnehmen. Ebenso tritt Leitl vor Unternehmern und Investoren als Key Note Speaker zum Thema "Wirtschaftssituation in Österreich und Reformprogramm der Regierung" auf und hält Gespräche mit österreichischen New-Economy-Firmen, die den Schritt auf den US-amerikanischen Markt vorbereiten bzw. bereits gemacht haben.

"Die Vereinigten Staaten von Amerika sind mit einem Außenhandelsvolumen von 85,9 Mrd Schilling Österreichs drittwichtigster Handelspartner weltweit", stellt Leitl fest. "Unsere Exporte auf den US-Markt verzeichneten in den letzten Jahren durchwegs zweistellige Zuwachsraten." Die Geschäftsbeziehungen zwischen den österreichischen und amerikanischen Firmen verlaufen ausgezeichnet, infolge des günstigen Wechselkurses und der anhaltend guten Wirtschaftsentwicklung in den USA sollte das bilaterale Handelsvolumen heuer die 100 Mrd Schilling-Marke überschreiten, prognostiziert Leitl. Im ersten Halbjahr 2000 stiegen die österreichischen Exporte um 20,8 Prozent auf 22 Mrd Schilling, die Importe legten um 18,9 Prozent auf 26,6 Mrd Schilling zu.

Der erste USA-Besuch Christoph Leitls in seiner Funktion als Wirtschaftskammerpräsident soll dazu dienen, "die Geschäftsbeziehungen zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten weiter zu vertiefen und den Wissensvorsprung, den die USA vor allem in den verschiedenen Bereichen des elektronischen Geschäftsverkehrs aufweisen, für Österreichs Wirtschaft nutzbar zu machen." (Ne)

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