Kopietz: Verbalradikalismus der FPÖ ist bewusstes Spiel mit dem Feuer

Auftreten rechtsradikaler Schlägertrupps bei FPÖ-Veranstaltung lassen für Wiener Wahlkampf Schlimmstes befürchten

Wien (SPW) "Wenn Alt-FPÖ-Obmann Haider von einer 'konsequenten Beseitigung von Menschen' spricht und kurz darauf Jugendliche auf der Straße von rechtsradikalen Schlägertrupps - offensichtlich aufgestachelt von der Veranstaltung - niedergeschlagen werden, dann ist das mehr als beunruhigend und lässt für den bevorstehenden Wahlkampf in Wien das Schlimmste befürchten", erklärte der Landesparteisekretär der SPÖ-Wien, LAbg. Harry Kopietz am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. Die FPÖ bediene sich offensichtlich bewusst einer radikalen Sprache, um Emotionen - vor allem Hass - zu schüren, so Kopietz. "Diese Methode erinnert frappant an eine längst vergangen geglaubte Zeit. Alle demokratisch gesinnten Kräfte sind daher aufgerufen, diesem wüsten und gefährlichen Treiben der Freiheitlichen entgegenzuwirken", so Kopietz, der in diesem Zusammenhang die ÖVP aufforderte, ihren Koalitionspartner an demokratische Grundwerte zu erinnern. ****

Wie die FPÖ den Wiener Wahlkampf bestreiten wolle, sei mittlerweile sehr deutlich geworden: "Nach den Vorfällen vom vergangenen Wochenende können wir nicht mehr ausschließen, dass der radikalen, menschenverachtenden Diktion der Freiheitlichen eine zunehmende Gewaltbereitschaft der F-Anhängerschaft folgen wird. Durch dieses bewusste Spiel mit dem Feuer gefährdet die FPÖ nicht nur den sozialen Frieden des Landes, sondern schafft es wieder einmal, dass die ganze Welt sorgenvoll auf Österreich blickt", so Kopietz. Seit dem Regierungsantritt der blauschwarzen Bundesregierung gäbe es unzählige Maßnahmen und Aktionen, die vom zweifelhaften Demokratieverständnis der Freiheitlichen zeugen. "Einschüchterungsversuche gegen Medien, Künstler, Intellektuelle und Andersdenkende sind ebenso an der Tagesordnung wie die Zerschlagung von demokratischen Einrichtungen - und die ÖVP macht bei diesem Treiben mit", so Kopietz abschließend. (Schluss) gd

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