INDUSTRIELLENVEREINIGUNG NÖ: A 5 UND B 301 BRINGEN WIRTSCHAFT DER OSTREGION AUF TOUREN

Neben dem Straßenausbau sind Lücken im Schienennetz zu schließen

Wien (OTS) - Der Startschuss für die A 5 und die B 301 wird von
der Industriellenvereinigung (IV) NÖ als erfreulicher Schritt in die richtige Richtung gesehen. Mit der A 5 wird ein wichtiger Anreiz für die Ansiedlung von Industrieunternehmen im Weinviertel gesetzt, mit der B 301 wird die dringend notwendige Südumfahrung Wiens realisiert. Die beiden Projekte sind zentrale Forderungen der IV aus dem Programm "Der Mitteleuropäische Zentralraum", das akkordierte Konzepte für die Infrastruktur im Raum Wien - Niederösterreich - Burgenland enthält. "Wir begrüßen es sehr, dass das Land NÖ und das Infrastrukturministerium diese Vorhaben umsetzen. Damit ist sichergestellt, dass Ostösterreich optimal an das paneuropäische Straßennetz angebunden wird", betont Dr. Fritz Wedorn, Geschäftsführer der IV NÖ.

Erfreulich ist, dass auch die Errichtung einer Flachbahn über Eisenstadt nach Sopron und Szombathely wieder diskutiert wird. Über diese Strecke kann eine Anbindung an den durch Ungarn führenden Korridor V erfolgen. Die Bahn entspricht exakt den Bedürfnissen der Industrie in der Ostregion sowie in Ungarn und wurde auch mit dem ungarischen Industrieverband abgesprochen. "Wir hoffen hier wirklich auf die Einsicht von Infrastruk-turminister Schmid, diese Lücke im Schienennetz zu schließen", so Wedorn.

Ein weiterer Schritt nach vorne ist die von Finanzlandesrat Sobotka vorgesehene Privatisierung der Niederösterreichischen Siedlungs- und Wasserbaugesellschaft (Nösiwag). Bei einem Verkauf des wirtschaftlich gesunden Unternehmens könnten 1,2 Mrd ATS erlöst werden. Insgesamt besteht in Niederösterreich laut einer aktuellen Studie von Prof. Friedrich Schneider (Universität Linz) ein geschätztes und realisierbares Privatisierungspotenzial von ca. 36,7 Mrd ATS.

Ein Schritt zurück ist allerdings der angekündigte Kauf von Aktien des Flughafens Wien-Schwechat. NÖ und Wien wollen Anteile der ÖIAG am Flughafen erwerben. "Hier wäre es weit sinnvoller, diese Anteile internationalen Investoren anzubieten. Stattdessen erfolgt unter dem Titel Privatisierung eine Verländerung des Flughafens", sagt Wedorn. Der Kauf der Anteile bindet auch finanzielle Mittel, dabei besteht dringender Handlungsbedarf bei Investitionen in die Infrastruktur sowie in die Bereiche Forschung und Entwicklung.

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