Khol: Studenten können künftig Recht auf Ablegung einer Prüfung einklagen

VP-Klubobmann verteidigt auf ÖCV-Übergabekommers Einführung der Studienbeiträge und Universitätsreform

Salzburg, 22. Oktober 2000 (ÖVP-PD) - Auf dem Übergabekommers des ÖCV im Salzburger Stiegl-Keller nahm VP-Klubobmann Dr. Andreas Khol, selbst Mitglied der ÖCV-Verbindung Raeto-Bavaria Innsbruck, zur geplanten Einführung der Studienbeiträge und der damit verbundenen Universitätsreform Stellung. Khol: "Die Universitäten brauchen dringend Reformen. Und als Beitragszahler werden die Studenten künftig einen wirksamen Anspruch auf die Ablegung ihrer Prüfungen haben."

Viel Applaus erntete der Klubobmann bei der Darstellung des dringenden Reformbedarfs an den Universitäten und der umfassenden Gesamtreform der Hochschulen, wie sie Bildungsministerin Elisabeth Gehrer plant. Khol: "Die österreichischen Universitäten müssen europaweit wettbewerbsfähig werden. Das bedeutet natürlich auch ein besseres Service für die Studierenden und die Einführung eines leistungsorientierten Dienstrechts. Die Pragmatisierung muß auch im Universitätsbereich die Ausnahme sein - mehr Mittel für die Forschung; die Freiheit der Wissenschaft und ihrer Lehre kommt durch die Vollrechtsfähigkeit und Autonomie der Universität, begleitet von einer totalen Verwaltungsreform."

Die Einführung von Leistungsstipendien sollen fleißige und talentierte Studenten besonders fördern. Khol: "Ein derart leistungsorientiertes Fördermodell wäre mit der SPÖ nicht machbar gewesen. Gerade der ÖCV betont das Leistungsprinzip gerne - und müßte hier eigentlich eine seiner Forderungen umgesetzt sehen.." Gleichzeitig betonte Khol, daß durch umfangreiche soziale Unterstützungen Studieren weiterhin für alle leistbar bleiben werde.

Der Klubobmann sieht in der Einführung der Studienbeiträge eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung wettbewerbsorientierter Universitäten. Khol abschließend: "Durch die Studienbeiträge erhält der Student ein Recht auf ein qualitativ hochwertiges Studium. Er bekommt ein einklagbares Recht auf die Abhaltung von Prüfungen, Vorlesungen und Übungen. Er wird vom Bittsteller zum Kunden. So kann durch Studienbeiträge mit gleichzeitige Universitätsreform die akademische Ausbildung in Österreich europaweit wettbewerbsfähig gemacht werden."

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