Gebert: Ministerielle Abkanzelung des Südens von Niederösterreich ist verantwortungslose Polemik

St. Pölten (SPI) - "Im Zusammenhang mit dem Traiskirchner 300-Millionen-Schilling-Desaster rund um die Sicherheitsakademie tritt einmal mehr die Verantwortungslosigkeit des früheren VPNÖ-Klubobmannes und nunmehrigen Innenministers Dr. Strasser zu Tage. Wir wissen, dass der Süden Niederösterreichs und damit das Wiener Umland zu den wirtschaftlich attraktivsten Standorten in Niederösterreich zählt. Doch der Innenminister erledigt in einem verbalen Rundumschlag gleich zwei auf einen Streich: Zum ersten LH Pröll, dem er als Landesverkehrsplaner indirekt Unfähigkeit vorwirft und zum zweiten stempelt er die südliche Region als Hinterland ab, das nicht einmal Hotelzimmer anbieten kann", ärgert sich der Schwechater Landtagsabgeordnete Richard Gebert.****

"Nach der Argumentationslinie Dr. Strassers dürfte in Niederösterreich keine Fachhochschule stehen, keine Donauuniversität und kein Landtag in St. Pölten. Vielleicht wird Strasser nun bald die Forderung nach einer Rückübersiedelung des NÖ Landtages nach Wien aufstellen. Oder die Donauuniversität - oder vielleicht wollen sie den Flughafen Schwechat nicht mehr in Niederösterreich, sondern gleich in Wien", so Gebert weiter. "Es ist ein weiteres Zeichen der derzeit herrschenden Politkultur - verantwortungslose Polemik um des Populismus willen, ohne jede Überlegung und ohne einen Gedanken an die Konsequenzen oder an die Menschen, die es betrifft, zu verschwenden", so der SP-Politiker abschließend.
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