SP-Ludwig: Innsbruck soll Wiener Weg der Frauenpolitik folgen! Fraueneinrichtungen in Innsbruck vor dem Aus

Wien (SPW) "Während in Wien Fraueneinrichtungen weiterhin gefördert werden, stehen solche Einrichtungen in Innsbruck vor dem Aus, weil die Stadt den Geldhahn zugedreht hat", erklärte am Samstag die Frauensprecherin der SPÖ Wien, LAbg. Martina Ludwig gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. Der Westen Österreichs zeichne sich ohnehin nicht gerade durch Großzügigkeit gegenüber Fraueneinrichtungen aus. Dass nun die Stadt Innsbruck Subventionen drastisch kürze und somit Frauenvereinen ihre Existenzgrundlage entziehe, sei ein äußerst bedenkliches Signal, so Ludwig. ****

Unter den vor der Schließung stehenden Vereinen befinde sich der 1982 gegründete "Notruf Frauen gegen VerGEWALTigung", die einzige derartige Einrichtung in Westösterreich. Außerdem drohe "Dowas", das in Not geratenen Frauen mit Beratung und Übergangswohnungen zur Seite steht, sowie dem "Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft", der seit 27 Jahren eine Frauen- und Familienberatungsstelle betreibt, das Aus. Das neu eröffnete Innsbrucker Frauengesundheitszentrum habe bereits kurz nach seiner Eröffnung wieder schließen müssen, kritisierte die Frauensprecherin der SPÖ Wien. "Ich appelliere an die Stadt Innsbruck, dem vorbildlichen Wiener Beispiel zu folgen und Fraueneinrichtungen entsprechend ihrer Bedeutung für die Gesellschaft zu unterstützen", so Ludwig abschließend. (Schluss) gd

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