ots Ad hoc-Service: MAXDATA AG <DE0006581309> D MAXDATA im Zeichen von Euro-Verfall und IT-Nachfrageschwaeche

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Trotz 12,2 Prozent Umsatzplus im Kerngeschäft (ohne OEM / Retail) im 3. Quartal haben sich die Rahmenbedingungen weiter verschlechtert / Hoher Dollarkurs und schwache IT-Konjunktur belasten anhaltend das Ergebnis / 431 Mio. DM Umsatz und 1,0 Mio. DM EBIT im 3. Quartal / Vorstand erwartet für das Gesamtjahr 1,68 Mrd. DM Umsatz im Kerngeschäft und 13 Mio. DM EBIT

Marl, 20. Oktober 2000. Der Technologie- Konzern MAXDATA AG (WKN 658 130), europäischer Marktführer für Monitore (Belinea) und bedeutender Hersteller von PC-Hardware (MAXDATA) hat im 3. Quartal 2000 im Kerngeschäft einen Umsatz von 431 Mio. DM erzielt, das ist ein Plus von 12,2 Prozent gegenüber Vorjahr (384 Mio.). Damit entwickelt sich MAXDATA deutlich besser als die Branche, die seit Jahresmitte um rund 8,5 Prozent eingebrochen ist. Sehr belastend wirkt sich allerdings die anhaltend dramatische Euroschwäche auf das Ergebnis aus: Die gesamte IT-Branche kauft weltweit auf Dollarbasis, der MAXDATA-Vertrieb erfolgt dagegen ausschließlich in Länder mit Euro- Währung. Das operative Ergebnis ging deshalb im 3. Quartal von 26 Mio. DM 1999 auf 1,0 Mio. DM im Jahr 2000 zurück. Der Umsatz im Kerngeschäft liegt per 30.09. bei 1,195 Mrd. DM (Vorjahr 1,069 Mrd. DM), das Ergebnis (EBIT) bei 13 Mio. DM.

Bereits im Mai dieses Jahres hatte MAXDATA die Auswirkungen des schwachen Euro-Kurses gegenüber dem US-Dollar angekündigt: Bei einem Kursverlust von 1 Cent je Euro beträgt die Ergebnisverringerung für MAXDATA rund 3 Mio. DM pro Quartal. Der Euro hat gegenüber dem Dollar seit Jahresanfang etwa 16 Cent verloren, das entspricht 16,4 Prozent. Auch haben sich die Erwartungen der Finanzmärkte, die mit der Intervention der Zentralbanken zu Gunsten des Euro verbunden waren, nicht erfüllt. Seit Ende September hat sich die Situation noch einmal deutlich verschlechtert, Anfang dieser Woche stand der Euro auf einem Allzeit-Tief.

Der Vorstand der MAXDATA AG erwartet aufgrund der derzeit extrem ungünstigen Rahmenbedingungen auch für das 4. Quartal 2000 und das 1. Quartal 2001 keine spürbare Verbesserung und hat deshalb die Planung für 2000 und 2001 revidiert. Für das Gesamtjahr 2000 rechnet man mit einem Umsatz im Kerngeschäft von 1,68 Mrd. DM und einem operativen Ergebnis (EBIT) von 13 Mio. DM. 2001 soll der Umsatz im Kerngeschäft auf 1,85 Mrd. DM steigen bei einem EBIT von rund 80 Mio. DM bzw. 4,5 Prozent Umsatzrendite. Dies unter der Voraussetzung, dass der Euro Stabilität und Stärke zurückgewinnt. Gleichzeitig weist der MAXDATA-Vorstand auf die besondere Situation der Euro-Einführung hin:
Selbst anerkannte Finanz- und Währungsexperten konnten nicht annähernd die Entwicklung der neuen Währung und die daraus resultierenden extremen Marktverhältnisse prognostizieren. Gemessen an den sehr schwierigen Rahmenbedingungen (Euroverfall, Nahostkrise, gestiegene Ölpreise) ist es MAXDATA aufgrund des hervorragenden Geschäftsmodells gelungen, auch unter diesen Umständen profitabel zu bleiben.

Kontakt:

MAXDATA AG, Investor Relations, Tim Heidfeld, Elbestraße 12-16, 45768 Marl; Telefon (+49) 23 65 - 952 21 23, Telefax (+49) 23 65 -952 21 26; e-Mail: ir@MAXDATA.com web: www.MAXDATA.com

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