Weninger: Gendarmerieposten, Polizeiwachzimmer und Postämter dürfen nicht geschlossen werden

Schwerer Anschlag auf die ländlichen Strukturen in Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - "Gendarmerieposten, Polizeiwachzimmer und Postämter sind wichtige Einrichtungen in unseren Städten und Gemeinden. Die Auswirkungen der blauschwarzen Kürzungsorgie auf Bundesebene bedrohen diese - und damit auch die Nahversorgung in den ländlichen Regionen. Allein in Niederösterreich stehen rund 50 Gendarmerieposten auf der Strasserschen Schließungsliste, Polizeiwachzimmer in den Städten sollen zugesperrt werden, vielen Postämtern in den Landgemeinden droht ein ähnliches Schicksal. Dies ist ein Anschlag auf die Lebensqualität, die Nahversorgung und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger", kritisiert SP-LAbg. Hannes Weninger die Schließungspläne.****

Der blauschwarze "Crashkurs" schreckt vor nichts mehr zurück -Beispiel Postämter. Fix ist, dass ein Abbau von 6.000 Arbeitsplätzen in den nächsten drei Jahren und langfristig ein Gesamtabbau von bis zu 9.000 Arbeitskräften umgesetzt werden soll. Die "Umorganisierung" der Postämter könnte eine Schließung von mittelfristig 1.000 von 2.300 Postämtern in ganz Österreich nach sich ziehen. Auch die Zahl der Zustellungspostämter soll von 1.900 auf 430 reduziert werden. Folgedessen erwartet auch die Briefträger ein schweres Los, werden sie doch künftig nicht mehr ihrem Heimatpostamt, sondern einem Zustellungspostamt zugeordnet, was kilometerweite Anfahrtswege mit sich bringen wird. "Dies alles ist nur Budgetkosmetik - denn die Ausgaben des Bundes steigen unvermindert an. Die menschlichen Schicksale der Beschäftigten kümmern die blauschwarzen Koalitionäre ebenso wenig wie die Interessen der Bevölkerung und der ländlichen Regionen. Wir NÖ-Sozialdemokraten lehnen diese Vorgangsweise strikt ab", so Weninger abschließend.
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