GdG-Ärzte: Rieder soll bei der Wahrheit bleiben

Stadtrat soll keine Panikmache starten

Wien (GdG/ÖGB). "Stadtrat Rieder gehen offensichtlich die Argumente aus und er greift zum Instrument der Panikmache", ist die Ärztereferentin der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Dr. Sabine Oberhauser, vom Wiener Gesundheitsstadtrat enttäuscht.++++

"Der Herr Stadtrat greift zu Mitteln, die ich von ihm gar nicht gewohnt bin. Er spricht ständig davon, dass mögliche Protestaktionen die Patienten gefährden würden und wirft mit Zahlen herum, die völlig aus der Luft gegriffen sind", argumentiert Oberhauser. Die VertreterInnen der Spitalsärzte hätten immer klar und deutlich gemacht, dass bei allen wie immer gearteten Protestmaßnahmen die Patienten nicht gefährdet werden. Oberhauser: "Das dürfte Rieder bewusst oder unbewusst entgangen sein. So zu agieren hat der Stadtrat nicht nötig. Ich bin enttäuscht."

Oberhauser weiter: "Wir bleiben bei unserer Ankündigung uns die Unterstützung für weitere Schritte in Form einer Urabstimmung von den Betroffenen direkt zu holen."

Rieder spricht aber auch von 5,5 Milliarden Schilling Verlust und von der Einstellung von Jungmedizinern als Streikbrecher. Damit verlasse Rieder, so die Ärztereferentin, jegliche Form der seriösen Argumentation. Oberhauser: "Bleiben Sie bei der Wahrheit, Herr Stadtrat. Und Streikbrecher zu engagieren, dass ist wohl ein Bruch mit ihrer politischen Einstellung".(ff)

ÖGB, 20. Oktober 2000
Nr. 887

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