Heinzl: Bahnausbau - Bekenntnisse sind zu wenig, handeln gegen blindwütige Kürzungswut im Bund gefragt

Güterzugumfahrung St. Pölten nicht weiter auf die lange Bank schieben

St. Pölten, (SPI) - "Salbungsvolle Bekenntnisse allein sind zu wenig, wenn es gilt, den Ausbau der Schiene voranzutreiben. Angesichts der blindwütigen Kürzungswut auf Bundesebene drohen viele zukunftsträchtige Eisenbahnprojekte nicht nur um Jahrzehnte hinausgeschoben zu werden, die Westbahn in Niederösterreich droht auch weiter ein Nadelöhr der Ost-West-Schienentransversale zu bleiben. Ich vermisse in den heutigen salbungsvollen Worten von NÖ-Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll beispielsweise das klare Bekenntnis zur raschen Verwirklichung der St. Pöltner Güterzugumfahrung, ohne deren Fertigstellung die Westbahn in Niederösterreich um nicht vieles leistungsfähiger wird", so der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl zu einem heutigen Statement von Pröll betreffend der morgen stattfindenden Eröffnung des viergleisigen Ausbauabschnittes der Westbahn zwischen Prinzersdorf und Pöchlarn.****

Auch was die Modernisierung des St. Pöltner Hauptbahnhofes betrifft, verhält sich Pröll weiterhin ‚landeshauptstadtfeindlich‘. St. Pölten kommt bei der ÖBB-Bahnhofsoffensive, wenn man dem Verkehrsministerium Glauben schenken darf, als letzter von insgesamt 43 Projekten der ÖBB in den kommenden Jahren dran. Nicht nur, dass dies nach wie vor alles sehr unsicher ist, so werden auch massive Umplanungen, die Millionen von zusätzlichen Steuermitteln kosten sollen, notwendig. Als Grund werden die Verzögerungen bei der St. Pöltner Güterzugumfahrung angeführt. "Ich fordere den Landesverkehrsreferenten auf, endlich für Niederösterreich und die Landeshauptstadt die rasche Inangriffnahme der Arbeiten beim St. Pöltner Hauptbahnhof einzufordern und den Bau der Güterzugumfahrung wie geplant fortsetzen zu lassen", so der St. Pöltner SP-Mandatar.
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