LHStv. Schlögl: Bahnausbau sichert Arbeitsplätze und Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft

Wer heute bei der Infrastruktur kürzt, verspielt die Chancen der Zukunft

St. Pölten, (SPI) - "Verkehr ist Mobilität, Verkehr ist Standortqualität, Verkehr ist Konkurrenzfähigkeit. Wer sich leichtfertig gegen den Ausbau der Bahn, aber auch gegen Straßenprojekte ausspricht, verspielt damit die Zukunft Österreichs und zukünftiger Generationen. Schiene und Straße sind die Adern einer funktionierenden Wirtschaft, des Wohlstandes für alle Menschen und Grundlage für Arbeitsplätze und Prosperität und eine gute Standortqualität. Wir wissen, dass jeder in die Verkehrsinfrastruktur investierte Schilling nicht nur beim Bau Tausende Arbeitsplätze sichert, sondern jeder Schilling über die Umwegrentabilität wieder vielfach zurückfließt. Deshalb sehe ich Kürzungsbestrebungen bei Budgets für wichtige Ausbauprojekten bei Straße und Schiene, wie diese von der derzeitigen Bundesregierung umgesetzt werden, mit besonderer Besorgnis. Wir müssen in Österreich den Anschluss an ein Transeuropäische Eisenbahnnetz und damit an die wirtschaftlichen Großräume - wie beispielsweise Norditalien, die Region der Benelux-Staaten oder das Ruhrgebiet - behalten", so Niederösterreichs SP-Vorsitzender, LHStv. Mag. Karl Schlögl im Vorfeld der morgen stattfindenden Eröffnung des viergleisigen Ausbauabschnittes der Westbahn zwischen Prinzersdorf und Pöchlarn.****

Österreich ist von einer Randlage der Europäischen Union mit den Erweiterungssbestrebungen unserer östlichen Nachbarn in das Zentrum einer wachsenden Union gerückt. Österreich darf mit seinem Schienen-und Straßennetz nicht zur ‚Langsamfahrstelle‘ Mitteleuropas werden. Wir müssen rasch die notwendigen Ausbaumaßnahmen setzen, die bereits geplanten Projekte umsetzen und noch die eine oder andere Maßnahme zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Österreich bzw. der Ostregion setzen. Ohne den Anschluss an die Transeuropäischen Netze droht die gesamte Ostregion abgekoppelt zu werden. 20.000 bis 40.000 Arbeitsplätze könnten verloren gehen. Neue Arbeitsplätze neue Industrien werden damit nicht in Österreich, sondern entlang dieser Hauptachsen der Transeuropäischen Netze in den benachbarten Staaten entstehen. "Wer sich heute für Hochleistungsstrecken außerhalb Österreichs ausspricht, handelt fahrlässig gegenüber dem Wirtschaftsstandort Niederösterreich und den Interessen der Wirtschaft und der Beschäftigten", so Schlögl.

Rascher Ausbau ist mehr als notwendig - denn beim Transitverkehr geht man davon aus, dass er sich bis zum Jahr 2010 verdoppeln wird. Auch für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene ist es unumgänglich, dass leistungsfähige Routen zur Verfügung stehen. "Daher ist der Ausbau der West- und der Südbahn, aber auch die rasche Modernisierung und der Ausbau des hochrangigen Straßennetzes eine unabdingbare Notwendigkeit, um die zukünftigen Verkehrsflüsse auch nur einigermaßen in geordnete Bahnen lenken zu können. Weiters muss die rollende Landstraße ausgebaut und Gefahrenguttransporte müssen zwangsweise auf die Schiene verlagert werden", so LHStv. Schlögl. (Schluss) fa

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