Pumberger: FPÖ ist für Pflegegeldklau nicht zu haben!

Dem Ärztekammerpräsidenten wird klare Absage erteilt

Wien, 2000-10-20 (fpd) - Der Anschlag des Ärztechefs auf das Pflegegeld wird vom Vorsitzenden des parlamentarischen Gesundheitsausschusses und FPÖ-Gesundheitssprecher Dr. Alois Pumberger aufs Schärfste zurückgewiesen. ****

Dies erklärte er heute als Reaktion auf den jüngsten Vorschlag des Ärztekammerpräsidenten Dr. Otto Pjeta. "Er wünscht die Auszahlung des Pflegegeldes direkt an den betreuenden Arzt und die Pflegeperson. Ein Pflegevertrag soll diesen Anschlag auf das Pflegegeld legitimieren", zeigte sich Pumberger empört.

"Dabei handelt es sich klar um eine Entmündigung des Pflegepatienten. Dieser soll nicht mehr selbst über sein Pflegegeld verfügen können. Die ärztlichen Leistungen sind ohnedies durch den Krankenschein abgedeckt. Der Wunsch des Ärztechefs ist daher nicht nur ungerechtfertigt, sondern entbehrt vor allem auch jeglicher Berufsethik", so Pumberger.

"Bei der Vorstellung seines unsozialen Pflegegeldklauprojektes gab es von anwesenden hochrangigen Vertretern der SPÖ-nahen Volkshilfe keinen Protest", gab sich Pumberger verwundert.

"Ich erwarte mir eine klare Distanzierung der SPÖ-Ärzte von diesem unmenschlichen Vorschlag. Die freiheitliche Regierungsbeteiligung ist Garant dafür, daß Präsident Pjetas Wunsch sicher nie realisiert wird", schloß Pumberger. (Schluß)

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