Schweitzer: Neuregelung des § 61 Lehrergehaltsgesetz begrüßenswert

Im Interesse engagierter Lehrerinnen und Lehrer

Wien, 2000-10-20 (fpd) - Der freiheitliche Bildungssprecher Mag. Karl Schweitzer begrüßte heute die Neuregelungen im Lehrergehaltsgesetz. ****

Der vielkritisierte § 61 des Gehaltsgesetzes, der ursprünglich von den alten Regierungsparteien zur gerechteren Entlohnung von Mehrdienstleistungen ins Leben gerufen wurde, habe an den Schulen zu einer dramatischen Verschlechterung des Arbeitsklimas für die Lehrerinnen und Lehrer geführt, so der freiheitliche Bildungssprecher. "Die alte Regelung des Gehaltsgesetzes hat nur allzu oft engagierte Lehrerinnen und Lehrer in ihren Tätigkeiten für die Schüler massiv eingeschränkt. Oft ging dies sogar soweit, daß diverse Schulveranstaltungen wie Exkursionen, Sprachaufenthalte oder Sportwochen abgesagt werden mußten", erklärte Schweitzer.

"Die Neugestaltung des § 61 sieht nun vor, daß bei einer Überschreitung der wöchentlichen Lehrverpflichtung durch dauernde Unterrichtsteilung, Einrechnung von Nebenleistungen, Erziehertätigkeiten, Aufsichtsführungen und die Einrechnung von Tätigkeiten in ganztägigen Schulen eine Vergütung für jede Unterrichtsstunde, die die zwanzigstündige Lehrverpflichtung überschreitet, mit 1,432 % des jeweiligen Gehalts der Pädagogen abgegolten wird", führte der freiheitliche Bildungssprecher weiter aus. "Mehrdienstleistungen werden demnach auch für schulfrei genannte Tage, eintägige Schulveranstaltungen und an bis zu fünf Tagen in jedem Schuljahr, an denen die Lehrerinnen und Lehrer an Fort- und Weiterbildungskursen teilnehmen, vergütet."

"Mit der Neugestaltung des § 61 wird sichergestellt, daß auch in Hinkunft im Interesse der Schüler und Lehrer Schulveranstaltungen stattfinden werden", zeigte sich Schweitzer überzeugt.

Auch die Neuregelung für die Vergütung für Kustodiate und Ordinariate, wonach Klassenvorstände 2000,- bzw. 1.750,- Schilling und Lehrer, die Lehrmittelsammlungen führen, 1.600,- bzw. 1.350,-Schilling zusätzlich zum Gehalt erhalten, wurde von Schweitzer begrüßt.

"Es ist dies eine weitaus gerechtere Lösung, da es nun für die gleiche Leistung auch die gleiche Bezahlung gibt und diese nicht mehr - wie bisher - vom Dienstalter abhängig ist", schloß der freiheitliche Bildungssprecher. (Schluß)

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