Digital Biometrics Inc. und Visionics unterzeichnen endgültige Fusionsvereinbarung

Minnetonka, Minnesota und Jersey City, New Jersey (ots-PRNewswire) - Die beiden Branchenführer wollen gemeinsam Infrastrukturgeräte für den Einsatz von Biometrie in gewerblichen und Verbraucheranwendungen anbieten.

Digital Biometrics Inc. (Nasdaq: DBII) (DBI), Marktführer im Bereich Biometrie-Systemengineering und -konnektivität, und Visionics Corporation, weltweit führend in der Gesichtserkennungstechnologie, haben heute bekannt gegeben, dass sie eine endgültige Fusionsvereinbarung unterzeichnet haben. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben die Fusion einstimmig genehmigt; die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Aktionäre und der zuständigen Behörden.

Aus der Fusion geht ein Unternehmen hervor, das strategisch an der Spitze der Biometrietechnologiebranche positioniert ist und Visionics' Vormachtstellung in Technologie und Innovation mit DBIs Fachkenntnissen in der Entwicklung und Herstellung verbindet. Das fusionierte Unternehmen will einen vollkommen neuen Weg entwickeln:
die Bereitstellung von Biometrie auf einer Plattform, die skalierbar, kosteneffektiv und für OEMs und Entwickler leichter zu übernehmen ist.

Die fusionierte Einheit wird den Namen Visionics Corporation annehmen. Dr. Joseph J. Atick, derzeit President und CEO von Visionics, wird als CEO der zusammengeschlossenen Einheit dienen. John J. Metil, derzeit Executive Vice President sowie COO und CFO von DBI, wird zum President ernannt und James C. Granger, derzeit President und CEO von DBI, zum Chairman of the Board. Im Zusammenhang damit wurde John J. Metil mit sofortiger Wirkung zum President und vorläufigen CEO von Digital Biometrics ernannt.

Die zusammengeschlossene Einheit plant, einsatzbereite Hardwarekomponenten - so genannte Network Appliances -, die Gesichtserkennung und andere biometrische Anwendungen unterstützen, auf den Markt zu bringen. Auf diesen Komponenten können Entwickler und OEMs problemlos umfangreiche Applikationen oder Lösungen in Bereichen wie Informationssicherheit, Banking, Zugriffskontrolle, Strafverfolgung, ID-Lösungen und CCTV-Sicherheit aufbauen.

Das Hauptaugenmerk wird anfangs darauf liegen, eine Hardwarehülle für die FaceIt(R)-Technologie von Visionics anzubieten, da diese breites Interesse findet. Diese wird Gesichtserkennungsfunktionen über offene Systemprotokolle an jedes Internet-taugliche Gerät liefern, das mit einer digitalen Kamera ausgestattet ist (z.B. Geldautomaten, Check-In-Schalter auf Flughäfen, Flugsteige, physische Zugangskontrollsysteme, Desktop- und Laptop-Computer, drahtlose Handheld-Geräte mit eingebauter digitaler Kamera, CCTV-Kameras usw.).

"Wir sehen die Fusion mit DBI als eine ideale Lösung und einen wichtigen Schritt dahin, den Biometrietechnologiemarkt und andere Marktsegmente zu dominieren", kommentierte Dr. Joseph J. Atick, President und CEO von Visionics. "Die Fusion gestattet uns, unser derzeitiges Produktangebot durch die Hinzufügung von Skalierbarkeit und Konnektivität - entscheidende Faktoren bei der Massenübernahme jeder Enabling-Technologie - zu verbessern", fügte er hinzu. "Durch die Fusion werden wir in der Lage sein, den wachsenden Bedürfnissen unserer Partner in der Entwicklung, die unsere Technologie immer mehr in etablierten Märkten einsetzen, besser gerecht zu werden. Wir werden uns außerdem einen Vorsprung sichern beim Einsatz von Biometrieinfrastrukturtechnologie für zusätzliche Sicherheit und Personalisierung in neuen Gewerbe- und Verbrauchermarktsegmenten wie Telekommunikation. Dazu gehören M- und E-Commerce sowie weitere Applikationen, die einen Identitätsnachweis erfordern, zum Beispiel für die Bereiche Banking und Reisen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind unglaublich vielfältig", meinte er abschließend.

"Das strategische Ziel von Digital Biometrics ist es, die Bandbreite unseres Produktangebots und der Märkte, die wir bedienen, zu erweitern. Wir begrüßen deshalb das enorme Marktpotenzial, das durch diese Fusion entsteht", kommentierte John J. Metil, Executive Vice President von DBI. "Unser Wettbewerbsvorteil auf dem Strafverfolgungsmarkt wird besonders hervorgehoben durch IBIS, das erste drahtlose Telekommunikationssystem, das Identifizierung in Echtzeit bietet. Wir werden nun in der Lage sein, unser Wissen in die Privatwirtschaft und den Endverbrauchermarkt zu bringen:
Marktsegmente, die aus Gründen der Skalierbarkeit - sowohl der Infrastruktur als auch der Technologie - bis heute praktisch unerschlossen geblieben sind. Letztlich glauben wir, dass das Zusammengehen von zwei Branchenführern zu einem gesteigerten Shareholder Value und einem deutlichen Schritt in Richtung beispielloses Wachstum führen wird."

Beide Unternehmen betonten, dass die fusionierte Einheit ihre derzeitigen Produktgruppen, zu denen biometrische Systeme zur Erfassung von Fingerabdrücken wie TENPRINTER und IBIS ebenso gehören wie Softwaremodule und -produkte für die Gesichtserkennung, weiterhin anbieten und unterstützen wird. "Die Fusion wird nicht nur die bereits genannten neuen Märkte ansprechen, sondern darüber hinaus diese Produktangebote verbreitern und verbessern", fügte Atick hinzu.

EINZELHEITEN DER FUSIONSVEREINBARUNG
Im Rahmen der Vereinbarung wird Digital Biometrics ungefähr sieben Millionen neue Aktien an Visionics-Aktionäre ausgeben. Die Aktionäre von Visionics werden etwa 30 Prozent der schätzungsweise 24 Millionen umlaufenden Aktien halten. Die Fusion wird eine steuerfreie Umtauschaktion im Verhältnis 1:1 sein und als Zusammenlegung von Anteilen gelten. Der Verwaltungsrat wird vertreten durch SunTrust Equitable Securities, die eine unabhängige Bewertung über die Transaktion abgaben. Die Fusion unterliegt den üblichen Bedingungen wie der Überprüfung durch die Regulierungsbehörde und der Zustimmung der Aktionäre beider Unternehmen. Der Verwaltungsrat der fusionierten Einheit wird durch die zusätzliche Ernennung von zwei derzeitigen Verwaltungsratsmitgliedern von Visionics, Dr. Atick und Jason Choo von Lonsdale Group Ltd., einem Risikokapitalinvestor von Visionics, auf acht Mitglieder erweitert.

EINREICHUNGEN BEI DER US-BÖRSENAUFSICHTSBEHÖRDE
Digital Biometrics plant, bis Anfang November in Zusammenhang mit der Transaktion ein Proxy and Registration Statement auf Formblatt S-4 bei der US-Börsenaufsicht (SEC) einzureichen. Das Formblatt S-4 wird einen Emissionsprospekt und andere Dokumente enthalten. Das Formblatt S-4 wird wichtige Informationen über Digital Biometrics, Visionics Corporation, die Transaktion und damit verbundene Umstände enthalten. Investoren und Aktionäre sollten dieses Formblatt, zusammen mit den anderen bei der US-Börsenaufsicht in Zusammenhang mit der Transaktion eingereichten Unterlagen aufmerksam lesen, bevor sie eine Entscheidung bezüglich des Ver- oder Ankaufs von DBI-Aktien treffen. Digital Biometrics wird eine Kopie der Fusionsvereinbarung mit ihrem Formblatt 8-K einreichen. Das Formblatt S-4, das Formblatt 8-K sowie alle anderen bei der Börsenaufsicht in Zusammenhang mit der Transaktion eingereichten Dokumente können auf der Website der US-Börsenaufsichtsbehörde unter http://www.sec.gov kostenlos abgerufen werden. Investoren können darüber hinaus das Formblatt S-4, das Formblatt 8-K sowie alle anderen bei der Börsenaufsicht in Zusammenhang mit der Transaktion eingereichten Dokumente kostenlos telefonisch oder schriftlich bei DBI anfordern.

Die beiden Unternehmen werden am 19. Oktober, um 10.30 Uhr EDT eine gemeinsame Telekonferenz abhalten, um die Einzelheiten der Fusion zu erörtern. Teilnehmer in den USA können sich unter folgender Nummer einwählen: 888-391-6752; Teilnehmer außerhalb der USA unter der Nummer +1 712-257-2586. Der Passcode für diese Konferenzschaltung ist "Digital Biometrics/Visionics"; die Konferenz führt James Granger. Eine Aufzeichnung der Konferenz wird eine Woche lang in den USA unter der Nummer 888-566-0697 und international unter der Nummer +1 402-988-0831 abrufbar sein.

Über Digital Biometrics
Digital Biometrics (http://www.digitalbiometrics.com) ist führend auf dem Gebiet Biometrie-Systemengineering und -konnektivität. Das Unternehmen setzt die neueste Technologie zur biometrischen Identifizierung und damit verbundene Managementsysteme ein, um Arbeitgebern in der Privatwirtschaft und Regierungsbehörden zu ermöglichen, Bewerber für Arbeitsplätze und Genehmigungen auf Einträge im Strafregister zu überprüfen, und um bei der Identifizierung und Verfolgung von Kriminellen im Rahmen der Strafverfolgung zu helfen. Zum Produktangebot von DBI gehören computer-basierte Fingerabdrucksysteme, fotografische Systeme, Multimedia-Datenspeicherung und Kommunikationsserver sowie die Systemintegrations- und Softwareentwicklungsdienste, die erforderlich sind, um Identifizierungsmanagementsysteme für ihre Kunden zu implementieren. Das neueste Produkt des Unternehmens, IBIS, ist das einzige mobile Handheld-System für die Fernerfassung von Fingerabdrücken und Fotos, um Informationen zur Identifizierung drahtlos in Echtzeit zu erhalten.

Über Visionics Corporation
Die 1994 gegründete Visionics Corporation (http://www.visionics.com) mit Sitz in New Jersey ist der weltweit führende Entwickler von Gesichtserkennungstechnologie. Mit seinem preisgekrönten Softwareengine FaceIt(R), mit dem Computer Gesichter schnell und genau erkennen können, war das Unternehmen auf dem Gebiet der Gesichtserkennung wegbereitend. FaceIt(R) ist eine Enabling Technology mit Mass Appeal(TM), die in zahlreichen Produkten und Lösungen, die von den OEM-Partnern und Softwareentwicklern von Visionics geschaffen wurden, erprobt wurde. Dazu gehören Smart CCTV(TM)-Systeme, web-basierte Suchmaschinenanwendungen und Authentifizierungssysteme für die Massenanwendung in den Bereichen Informationssicherheit, Banking und E-Commerce.

Diese Pressemitteilung enthält vorausschauende Aussagen, die gewisse Risiken und Unwägbarkeiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den auf Grund dieser vorausschauenden Aussagen prognostizierten Ergebnissen abweichen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den Annahmen und Überzeugungen der Geschäftsleitung und den Informationen, die ihr zum Zeitpunkt der Verlautbarung zur Verfügung stehen und fallen unter die "Safe-Harbor"-Bestimmungen des Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Zu den größten Risikofaktoren und Unwägbarkeiten in Bezug auf die Fusion zwischen Digital Biometrics und Visionics gehören die Genehmigung durch die zuständigen Behörden und die Aktionäre, die Erfüllung der in der endgültigen Fusionsvereinbarung festgelegten Bedingungen für den Abschluss der geplanten Transaktion und der Zeitpunkt des Abschlusses der Transaktion. Zu den geschäftlichen Risikofaktoren von Digital Biometrics als eigenständige Einheit gehören die Fähigkeit des Unternehmens, weiterhin Profit zu erwirtschaften; anhand neuer Produkte und Dienstleistungen in erschlossenen und neuen Märkten Einnahmen- und Profitströme zu entwickeln, einzuführen und auszubauen; Lieferungs-und Installationstermine einzuhalten und sich an die von Kunden geforderten Terminänderungen anzupassen; weiterhin ein adäquates Umlaufvermögen sowie angemessene Liquiditätsrücklagen zu bewahren; die Konzentration von Forderungen und anderen Kreditrisiken, die mit der Kommerzialisierung von Produkten und Dienstleistungen an Regierungseinrichtungen und andere Großkunden in Zusammenhang gebracht werden, zu steuern. Für eine ausführlichere Beschreibung dieser und weiterer Risikofaktoren, die die zukünftige Performance von Digital Biometrics als eigenständige Firma beeinflussen können, verweisen wir auf den Abschnitt "Risikofaktoren" unter Punkt 7 des Jahresberichts für das am 30. September 1999 zu Ende gegangene Geschäftsjahr des Unternehmens auf Formblatt 10-K.

ots Originaltext: Digital Biometrics, Inc.
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:
Karen Oeser bei FitzGerald Communications, +1 617-588-2216,
für Digital Biometrics Inc. und Aktionäre, oder
Frances Zelazny, +1 201-332-9213 x205, oder
Meir Kahtan, +1 212-699-6065, beide bei Visionics Corporation

Website: http://www.visionics.com
Website: http://www.digitalbiometrics.com

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