Bodensee: IBK-Regierungschefkonferenz wird vorbereitet BILD

Ständiger Ausschuss tagte unter Vorarlberger Vorsitz in der Landesbibliothek in Bregenz

Bregenz (VLK) - Vor allem Fragen der verbesserten
Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft/Bildung, Tourismus/Verkehr, Wirtschaft, Umweltschutz (Bodensee-Agenda
21) sowie Kultur standen auf der Tagesordnung des so
genannten Ständigen Ausschusses der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), der heute Donnerstag, 19. Oktober,
unter Vorsitz von Vorarlbergs Landesamtsdirektor Werner
Brandtner in der Landesbibliothek in Bregenz tagte. ****

Konkret ging es dabei darum, "weitere wichtige
Zukunftsimpulse für unsere Regio Bodensee für die am Montag,
4. Dezember in Vorarlberg stattfindende IBK-
Regierungschefkonferenz unter Vorsitz von Landeshauptmann
Herbert Sausgruber vorzubereiten", so LAD Brandtner.

Zusammenarbeit Bodenseehochschule IBH und Wirtschaft

Mit der kürzlich gegründeten Rektorenkonferenz der Universitäten und Fachhochschulen der Bodenseeregion wurde
die wichtige Vorstufe zum Kooperationsrat für die
Internationale Bodenseehochschule IBH bereits erreicht. In
enger Zusammenarbeit mit der IBK-Kommission Bildung,
Wissenschaft und Forschung wird jetzt der Aufbau gemeinsamer Angebote in den Bereichen mit Diplomausbildung vorbereitet.

Zudem will die IBK die angestrebte enge Zusammenarbeit der
IBH mit der Wirtschaft fördern. Brandtner: "Vor allem mit
kleinen und mittleren Unternehmen soll ein reger Wissens- und Technologietransfer erleichtert werden, etwa im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung".

INTERTECH mit Forum "Zukunft der beruflichen Bildung"

Am Freitag, 10. November 2000, wird von der IBK-Kommission Wirtschaft im Rahmen der INTERTECH Friedrichshafen ein Forum
zum Thema "Zukunft der beruflichen Bildung" durchgeführt.
Damit will die IBK auf die geplanten grundlegenden
Veränderungen in den bestehenden Berufsbildungssystemen der
Länder und Kantone reagieren.

Öffentlicher Verkehr: Bodensee-Tageskarte wird angestrebt

Die IBK-Kommission Verkehr kündigte für die IBK-Regierungschefskonferenz im Dezember einen konkreten Antrag
zur Einführung einer Bodensee-Tageskarte (Einbindung in die Bodensee-Erlebniskarte ab April 2002) an. Ziel dieses
Projektes ist es vor allem den Ausflugsverkehr in der Regio
Bodensee auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu lenken sowie dadurch auch das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Regio
Bodensee weiter zu vertiefen.

Fördergaben 2001 gehen an junge Tänzerinnen und Tänzer

Auch im kommenden Jahr 2001 wird die IBK wieder
Fördergaben an junge Künstler aus der Region, diesmal in der Sparte Tanz, verleihen. Unter dem Thema "Kulturforum für
Länder und Gemeinden der Region Bodensee" wird darüber hinaus
eine Informationstagung für Kulturverantwortliche der Länder
und Gemeinden angeboten. Beim Bodensee-Festival wird
angestrebt, auch die Rundfunkanstalten in der Schweiz, in
Vorarlberg und in Bayern verstärkt einzubinden.

Wanderausstellung "Gesichter der Bodenseeregion"

Die schönsten Fotos aus der Bodenseeregion, die zum IBK-Foto-Wettbewerb "Gesichter der Bodenseeregion" eingereicht
wurden, werden auf einer Wanderausstellung in den Mitgliedsländern/-kantonen der IBK zu sehen sein.
Detaillierte Informationen zu diesem Wettbewerb, der noch bis
Ende des Jahres dauert, sind auf der Internet-homepage der
IBK unter www.regio-bodensee.net zu finden.

Detaillierte Dokumentation über Ufer- und Flachwasserzonen

Mit einer detaillierten Dokumentation über den Zustand der
Ufer- und Flachwasserbereiche des Bodensee liegt der Region
nun eine wertvolle Grundlage für die Entwicklung von
Leitbildern, Sanierungsvorhaben und weiteren Beobachtungen
vor. Die Daten werde als Nächstes statistisch und limnologisch-ökologisch ausgewertet, den betroffenen
Dienststellen rund um den See zur Verfügung gestellt und in
der Folge in einer Broschüre und im Internet veröffentlicht.

Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) wurde 1972
gegründet. Darin arbeiten die deutschen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern, die Schweizer Kantone Schaffhausen, Zürich, Thurgau, beide Appenzell und St. Gallen, das
Fürstentum Liechtenstein und das Land Vorarlberg zusammen. (pam,nvl)

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