ÖGB-PensionistInnen: Erhöhung von 1,5 Prozent ist inakzeptabel

Schmölz fordert Wertsicherung der Pensionen

Wien (ÖGB). Als inakzeptabel bezeichnete heute, Donnerstag, der Vorsitzende des PensionistInnenausschusses im ÖGB, Hans Schmölz, das gestrige Angebot von Ministerin Sickl, die Pensionen im nächsten Jahr um 1,5 Prozent zu erhöhen. "Bei einer Inflation von derzeit drei Prozent eine Anpassung von 1,5 Prozent anzubieten, ist für mich schlicht und einfach zynisch", erklärt Schmölz.++++

Die PensionistInnen, so Schmölz weiter, würden schon durch die Belastungspakete 1, 2 und 3 genügend zur Kasse gebeten. Schmölz erinnert nochmal, dass die mittlere Pension bei etwas mehr als 7.500 Schilling liege. "Dazu sind die PensionistInnen durch die hohen Heizöl- und Energiepreise so stark belastet, dass viele ihre Grundbedürfnisse schon jetzt nicht mehr voll decken können", erklärt Schmölz.

"Viele ÖsterreicherInnen haben unsere Forderung nach gänzlicher Abgeltung der Teuerung bei der Pensionsanpassung mit ihrer Unterschrift unterstützt. Umso mehr ist es unsere Pflicht, eine entsprechende Pensionsanpassung durchzusetzen", so der Vorsitzende. "Wir fordern Ministerin Sickl deshalb auf, bei den heutigen Verhandlungen ein Modell zu schaffen, das die Teuerung zur Gänze abdeckt und die Armutsgefährdung nicht noch mehr verstärkt. Einmalzahlungen als Inflationsausgleich werden von uns jedenfalls strikt abgelehnt." (aw)

ÖGB, 19. Oktober 2000
Nr. 882

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