AK Tumpel: FP-Antrag "Angriff auf die Arbeitnehmer und auf die Sozialpartnerschaft"

Wien (AK) - Als "Angriff auf die Arbeitnehmer und auf die Sozialpartnerschaft" bezeichnet AK Präsdident Herbert Tumpel den heute von der FPÖ im Nationalrat eingebrachten Antrag auf Kürzung der AK Umlage. Wesentliche Grundlage für das System des Interessenausgelichs in Österreich sei die Unabhängigkeit und Autonomie der Interessenvertretungen. "Die Arbeiterkammer ist nur den Mitgliedern verpflichtet, das ist ihre Stärke und gleichzeitig die Basis für die Sozialpartnerschaft." Gerade in der jetzigen politischen Situation brauchen die Arbeitnehmer eine starke Arbeiterkammer und nehmen sie auch mehr denn je in Anspruch. Die Mitgliederbefragung, die AK Wahlen und Umfragen bestätigen der Arbeiterkammer, dass sie für ihren Einsatz für die Arbeitnehmer und für ihre konkreten Leistungen geschätzt wird, hohes Vertrauen genießt und ihre Leistungen entwickeln soll. Ein entsprechendes Programm "AK plus" ist auch im Laufen. "Das Ignorieren aller Argumente und Fakten durch die FPÖ zeigt, dass es Westenthaler und Kollegen nur um die weitere Schwächung der Arbeitnehmer in für sie schon jetzt sehr schwierigen Zeiten und um die Zerschlagung der Sozialpartnerschaft geht." Tumpel erklärt erneut, dass die Arbeiterkammer eine Kürzung ihres Budgets keinesfalls hinnehmen wird. ***

Ein Eingriff in die Unabhängigkeit der Arbeiterkammer würde die Arbeitnehmer hart treffen. Jährlich zwei Millionen mal nehmen sie die Leistungen der AK in Beratung und Rechtsschutz in Anspruch, das wäre ebenso gefährdet wie die gesetzlichen Aufgaben der AK in der Interessenvertretung, sagt Tumpel. "Wer das AK Budget kürzt, will die Arbeitnehmer treffen, will ihnen die Leistungen der AK und den Schutz ihrer Interessen nehmen."

Ein Eingriff in die finanzielle Autonomie der Arbeiterkammern wäre auch ein Versuch, nicht nur eine Interessenvertretung der Arbeiternehmer mundtot zu machen, sondern die Sozialpartnerschaft insgesamt massiv zu schwächen.

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