Papházy: Ausgliederung neue Herausforderung für Bundesgärten

Unterreiners Forderung nach Gartentheater in Schönbrunn erneuert

Wien, 2000-10-19 (fpd) - Zur bevorstehenden Ausgliederung der Bundesgärten meinte die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, FPÖ-Abgeordnete Sylvia Papházy, heute: "Die Bundesgärten sind ein bedeutendes Kulturgut mit sozialer Funktion als Naherholungsgebiet in der Großstadt Wien, der freie Zugang muß auch in Zukunft gewährleistet sein. Eine Ausweitung unentgeltlicher Serviceleistungen speziell für Kinder und alte Menschen sollte überlegt werden." ****

Eine erfolgversprechende kommerzielle Nutzung könnte z.B. die Errichtung eines Gartentheaters im Schloßpark Schönbrunn darstellen. Papházy verwies dabei auf einen Mitte 1999 nicht angenommenen freiheitlichen Beschlußantrag im Wiener Gemeinderat. Heidemarie Unterreiner, freiheitliche Kultursprecherin und stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses im Wiener Gemeinderat, hat bereits damals aufgrund einer Studie die Errichtung eines Gartentheaters im Schloßpark Schönbrunn gefordert.

"Das Projekt "Gartentheater" gab es schon zu Maria Theresias Zeiten und ist heute aktueller denn je," so Papházy weiter. "Gäste aus dem In- und Ausland kommen gerade wegen der Musikkultur in die Bundeshauptstadt, Filmvorführungen vor dem Rathaus sind für Freunde des Musiktheaters zu wenig. Ein Gartentheater in Schönbrunn könnte auch im Sommer in Wien den Besuch von Opern- und Operettenaufführungen ermöglichen. Wie groß der Bedarf an Sommerfestspielen ist, zeigt das Beispiel vieler erfolgreicher und künstlerisch hochwertiger Festivals in der Umgebung Wiens. Ein Gartentheater in Schönbrunn könnte wirtschaftlich geführt werden und eine zusätzliche Attraktion für Touristen darstellen," schloß Papházy. (Schluß)

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