Haider's Meinungsumschwung zur Budgetsanierung

Wien (OTS) - "Daß Jörg Haider viel redet und verspricht, aber Versprechungen nicht einhält, ist ja nicht neu. Nichtsdestotrotz möchte ich Finanzminister Grasser, die FPÖ-Regierungsriege und die FPÖ-WählerInnen an die Meinung Haider's zur Frage Budgetkonsolidierung aus dem Jahre 1997 erinnern", so KPÖ-Vorsitzender Walter Baier.

Haider erklärte - im Anschluß an einen sechswöchigen Kursaufenthalt zum Thema "öffentliche Finanzen" in den USA - in einem Interview für "Täglich Alles" (10.8.1997) zur Frage der Staatsverschuldung wörtlich: "Die Schulden (der Republik - Anmerk. KPÖ) sind nicht relevant. Ein Land, das gesunde Strukturen, eine wachsende Wirtschaft und sinkende Arbeitslosigkeit hat, ist eine gute Investitionsadresse. Wenn die Neuverschuldung auf dem Niveau von 65 bis 70 Milliarden S bleibt, tut das niemanden weh".

Baier dazu: "Ich wundere mich nicht über die Vergeßlichkeit oder den Meinungsumschwung von Haider und der FPÖ, ich wundere mich aber über die Selbstgefälligkeit manch selbsternannter Wirtschaftsexperten, die einen ausgeglichenen Staatshaushalt zur Conditio sine qua non kluger Wirtschaftspolitik erklären".

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