"Ich flehte um meinen Tod": Buchpräsentation im RadioCafe am 25. 10.

Wien (OTS) - Am Mittwoch, den 25. Oktober wird um 11.00 Uhr im RadioCafe, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien, von "donaudialog" -ein Teil des ORF Mittelwellenprogrammes Radio 1476 - in
Kooperation mit KULTURNI CENTAR die deutsche Ausgabe des Buches
"Ich flehte um meinen Tod" (orig.: "Molila sam ih da me ubiju") präsentiert.****

Herausgeber des Buches "Ich flehte um meinen Tod" ist der "Verband der ehemaligen Lagerhäftlinge in Bosnien-Herzegowina" in Sarajewo, eine Organisation mit rund 200.000 Mitgliedern. Irfan Ajanovic, Präsident des Verbandes, und seine Mitarbeiterin, Melika Malesevic, werden das Buch vorstellen. Die Schauspielerin Hasija Boric (Ensemblemitglied des Wiener Volkstheaters) liest Auszüge, die Veranstaltung wird von Balkanexpertin und Publizistin
Christine von Kohl moderiert.

Zu den mehr als 200 Mitarbeitern des Buches gehören namhafte Wissenschaftler, u.a. auch Manfred Nowak, Direktor des Ludwig Boltzmann Institutes für Menschenrechte, und Richard Goldstone,
der ehemalige Präsident des Haager Tribunals für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien. Das Buch enthält 50 Aussagen von vergewaltigten Frauen, die auf erschütternde Weise über das, was ihnen in diesem Krieg widerfuhr, berichten.

1992/1993 gründete Christine von Kohl den "Verein der Freunde der Flüchtlinge und Vertriebenen aus Bosnien-Herzegowina in Österreich/KULTURNI CENTAR" der heute offiziell "Österreichisch-bosnisch-herzegowinischer Kulturverein/KULTURNI CENTAR" heißt. Die erste Aufgabe des KULTURNI CENTAR war die Kontaktaufnahme mit Kriegsflüchtlingen aus Bosnien-Herzegowina. Ein weiteres Ziel des Projektes war und ist es, bosnische Kultur bzw. Kultur aus Bosnien der österreichischen Öffentlichkeit zu vermitteln. In diesem Sinne präsentiert das KULTURNI CENTAR kulturelle Programme aus den Bereichen Literatur, Theater, Musik, Film usw. und gibt seit November 1999 die mehrsprachige Zeitschrift "Balkan -Südosteuropäischer Dialog" heraus.

"donaudialog" startete im März 2000 und stellt praktisch die Fortsetzung des anlässlich der Kosovo-Krise spontan gegründeten "ORF-Radio Nachbar in Not" dar. Standen bei Letzterem neben Vermittlung von fairer Information vor allem humanitäre Aufgaben und Reflexionen über den Krieg mitten in Europa im Vordergrund, so verstärkt "donaudialog" nun die Aspekte medialen Austauschs. "donaudialog", das Radio für vielsprachige Kommunikation in
Mittel- und Südosteuropa bietet ein Forum für internationalen medialen Austausch und Information in den Bereichen Politik,
Kultur und Soziales. Objektive Berichterstattung und Nachrichten
aus vielschichtigen Blickwinkeln werden durch ein multinationales Journalistenteam ermöglicht. "donaudialog" ist ein Laboratorium für eine zivilere Zukunft.

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