ARBÖ: Kilometergeld auf ATS 5,30 rasch erhöhen

Wien (ARBÖ) - In Österreich haben wir raschen Handlungsbedarf
bei einer Anhebung des amtlichen Kilometergeldes. Der Vorschlag
des ARBÖ dazu liegt seit Monaten auf dem Tisch des Finanzministers und der dafür zuständigen Vizekanzlerin. Der ARBÖ hat bereits im Mai eine Erhöhung des Kilometergeldes um durchschnittlich 10 Prozent gefordert.

Die Angaben der Statistik Österreich zur hohen Inflationsrate und zur Erhöhung des Verbraucherpreisindex (VPI) bestätigen, die seit Monaten ausgesprochenen Befürchtungen des ARBÖ. "Hohe Treibstoffpreise und die 51,4 prozentige Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer belasten letztendlich die Brieftasche der Autofahrer und sind wirtschaftspolitisch von Nachteil. Sie bewirken eine höhere Inflation, ein Sinken der Kaufkraft und der Nachfrage nach dem Individualverkehrsmittel
Auto, und damit eine geringere Steuerleistung insgesamt,"
kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.

Der Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr ist heute auf den Wert von 109,8 (Basis 1996=100) noch einmal extrem gestiegen. Die 1.000-Schilling-Mautvignette für Pkw, eine weitere "Anpassung" der Bundesregierung, wirkt sich mit Jahresbeginn 2001 aus. ARBÖ-Generalsekretär Dr. Hellar sieht daher einen raschen Handlungsbedarf und fordert eine Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes : "Die Bundesregierung möge nach den Steuererhöhungen nun endlich auch der Belastung der Kraftfahrer gegensteuern."

Die neuen Kilometergeld-Sätze sollten nach Berechnung des ARBÖ lauten:

Neu derzeit Personenwagen 5,30 ATS 4,90 ATS
Motorräder > 250 ccm 3,05 ATS 2,76 ATS
Motorräder < 250 ccm 1,70 ATS 1,56 ATS
Beifahrer 0,65 ATS 0,59 ATS

Das amtliche Kilometergeld gilt als Pauschalentschädigung für Bundesbedienstete und zugleich als Richtlinie sowie Höchstbetrag für die Steuerfreiheit in der Privatwirtschaft. Die letzte Festsetzung der amtlichen Kilometergeldsätze fand im Juni 1997 statt.

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