Arbeitsplatzvernichtung bei den Bundesforsten

Geplante Maßnahmen werden entschieden abgelehnt

Wien (ANG/ÖGB). Der geplante Verkauf von 50.000 ha Wald zur Budgetsanierung bedeutet nicht nur die Verschleuderung von Staatsvermögen, sondern auch die Vernichtung von wertvollen Arbeitsplätzen im ländlichen Raum.++++

Weiters versucht die FPÖVP durch die Novelle zum Österreichischen Bundesforste Gesetz eine Umgehung der Verfassungsbestimmungen durchzuführen, da die Veräußerung von Liegenschaften gesetzlich genau geregelt wird. Durch den "Tausch" Wald gegen Seen wird die Substanz des Unternehmens weiter verschlechtert.

Bereits durch die Privatisierung der Bundesforste wurden viele Arbeitsplätze vernichtet. Die nun geplanten Maßnahmen der FPÖVP-Regierung werden von der Gewerkschaft Agrar-Nahrung-Genuss entschieden abgelehnt und geeignete Maßnahmen, dies zu verhindern, vorbereitet. (aw)

ÖGB, 19. Oktober 2000
Nr. 877

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