Cerwenka: Ein weiterer 'Pröll-Versager' - keine neuen Landeslehrer für vier Jahre

Bildungspolitische Bankrotterklärung der Bundesregierung - Jugend werden Chancen genommen, Tausenden Lehrern droht Arbeitslosigkeit

St. Pölten, (SPI) - "Ein weiterer ‚Pröll-Versager‘ kommt auf das Land Niederösterreich zu. In den kommenden vier Jahren soll aufgrund der drastischen Kürzungsmaßnahmen auf Bundesebene kein einziger neuer Lehrer in Niederösterreich mehr eingestellt werden. Vier Jahre, in denen keine Pensionierungen nachbesetzt werden, vier Jahre, in denen nicht auf den Bedarf der Schulen Rücksicht genommen werden kann, vier Jahre, in denen alle fertigen Lehramtsstudenten von den Unis und Akademien direkt in die Arbeitslosigkeit - ohne Aussicht auf Ersatzarbeitsplätze - abgehen. Dies ist eine bildungspoltische Bankrotterklärung der blauschwarzen Bundesregierung und des in Niederösterreich verantwortlichen Präsidenten des NÖ Landesschulrates, LH Erwin Pröll", äußert der Bildungssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helmut Cerwenka, massive Kritik an diesen Auswirkungen des Kürzungsprogrammes der Bundesregierung.****

"Dass Pröll sich nicht einmal selbst traut, diese Auswirkungen der Öffentlichkeit zu präsentieren und nur seinen amtsführenden Landesschulratspräsidenten Adolf Stricker vorschickt, ist Beweis genug für das Versagen und das schlechte Gewissen des Landeshauptmannes. Nachdem nun nicht einmal mehr Kündigungen von Lehrern ausgeschlossen werden, droht unser Bildungssystem im Chaos zu versinken", so Cerwenka weiter.

Die Auswirkungen auf den Ausbildungsstand der Schüler und damit auf ihre Chancen im späteren Berufsleben werden fatal sein. Höhere Klassenschülerzahlen, Entfall von Förderunterricht, Kürzungen bei den Übungen sowie ein De-facto-Stopp bei der Modernisierung, der Weiterentwickung und der Innovationen an unseren Schulen. Es bedeutet aber auch, dass jene, die spezielle Hilfen und Förderungen benötigen, diese nicht mehr bekommen und auf der anderen Seite jene, die aufgrund ihrer besonderen Talente eine Begabtenförderung erhalten sollten, diese nicht erhalten. Die Maßnahmen der FPÖVP-Regierung gehen alle in die Richtung einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Dort, wo man für Privatschulen zahlen muss, wird es zu keinen Einsparungen kommen, das öffentliche Schulsystem ‚verkommt‘ zu einem Einheitsbrei mit niedrigem Niveau. Jene, die dieses zulassen, wollen ganze Generationen von Schülerinnen und Schülern die Chancen auf die Zukunft nehmen. Sie wollen die Bildung neuer Eliten, um ihren Herrschaftsanspruch zu festigen. Dies ist unmenschlich und gesellschaftsspaltend", so der SP-Bildungssprecher abschließend. (Schluss) fa

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