Ederer: Wachstumsfaktor New Economy darf nicht beschränkt werden

Aktuelle Korrekturen in der Beschäftigungsstatistik

Wien, (OTS) "Die IT-Branche in Wien ist auch in punkto Beschäftigung ein entscheidender Wachstumsfaktor", betonte Finanz-und Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer am Donnerstag gegenüber der Rathauskorrespondenz, "Wir müssen alles tun, um die Dynamik dieser Zukunftsbranche zu unterstützen". Deshalb hat Wien auch ein innovatives Fördersystem für Fachhochschulen gestartet und über den WAFF neue Qualifikationsprogramme angeboten. "Leider konterkariert die Bundesregierung all diese Anstrengungen - sowohl die Einführung von Studiengebühren wie auch die Rücknahme der Initiative der Minister Bartenstein und Strasser zur Zulassung zusätzlicher ausländischer IT-Experten bedeuten für den High Tech-Standort Wien unnötige Wachstumshemmnisse", so Ederer. Gerade im High Tech-Sektor habe es zuletzt eine signifikante Beschäftigungssteigerung zu vermerken gegeben. So zeigen die Beschäftigungsdaten nach Wirtschaftsklassen, dass es im Sommer
2000 in den Bereichen "Datenverarbeitung", "Nachrichtenübermittlung" sowie "unternehmensbezogene Dienstleistungen" markante Beschäftigungsausweitungen gab. Andererseits dürfte laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger auch ein verstärkter Zug in die Selbstständigkeit stattfinden. Alleine bei den sozialversicherungspflichtigen freien Dienstverträgen gab es von Jänner 1997 auf August 2000 eine Steigerung auf 10.966 (+ 6.613). "Generell muss aber festgestellt werden, dass aufgrund erheblicher statistisch bedingter Verzerrungen alle Vorjahresvergleiche betreffend der Beschäftigungsentwicklung in Wien mit Vorsicht zu genießen sind", so die Finanz- und Wirtschaftsstadträtin. So ergab sich bei der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt
Wien (KFA) aufgrund einer Umstellung des EDV-Systems eine Bereinigung der Beschäftigten (um - 4.647 Personen). Laut Auskunft der Wiener Gebietskrankenkassa wiederum gab es durch eine
Umstellung bei der Bauarbeiterurlaubskassa ebenfalls eine statistische Neuerung, sodass bereits im Sommer dieses Jahres
6.000 Personen aus der Beschäftigungsstatistik fielen, die de
facto erst in der Winterflaute der Bauwirtschaft tatsächlich arbeitslos werden. All diese Faktoren machen Vorjahresvergleiche
der Beschäftigung seriöser weise nahezu unmöglich. (Schluss) sto

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Harry Stockbauer
Tel.: 4000/81 858
e-mail: sto@gfw.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK