Wien Kanal segelt in den USA weiterhin auf Erfolgskurs

Besucherandrang beim Stand der MA 30 bei der weltgrößten Abwassermesse in Los Angeles

Wien, (OTS) Bereits zum fünften Mal hat die MA 30 (Wien
Kanal) in Nordamerika gemeinsam mit Österreichischen Firmen innovative Abwassertechnologie präsentiert. Annähernd 20.000 Besucher informierten sich bei den fast 1.000 Messeständen. An den vier Messetagen besuchten gleich mehrere hundert Abwasserexperten den von den Wiener Stadtgärten liebevoll dekorierten 160 Quadratmeter großen Wiener Stand. Verwöhnt wurden die Besucher bei den Kundengesprächen mit einen der sechs heimischen Firmen mit Wiener Melange und Sachertorte, die vom Cafe Landtmann serviert wurden.

Umweltstadtrat Fritz Svihalek begleitete diesmal an allen Messetagen die Crew der Abwasserabteilung und sprach gegenüber der Rathauskorrespondenz von einem echten Durchbruch im Zusammenhang
mit dem Auftreten von Wien-Kanal bei der WEFTEC (Water Enviroment Federation Technical Expedition an Conferende). Svihalek sagte:
"Man kennt uns schon, allein die Tatsache, dass wir einen der
besten Standplätze bekommen haben und der WEFTEC-Direktor unseren Stand als ersten besucht hat, zeigt die Wichtigkeit unserer
Präsenz in L.A."

Auch der Wien Kanal-Chef, Dipl.-Ing. Helmut Kadrnoska,
spricht von einem enormen Bekanntheitsgrad des Standes mit dem klingenden Namen "City of Vienna", für den auch persönlich Mitarbeiter des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds Werbung machen.

Wien Kanal verhalf einigen heimischen Abwasserfirmen zum internationalen Durchbruch

Die Firma Angerlehner zum Beispiel, die vor zwei Jahren bei
der WEFTEC in Florida ihr aufgrabenloses Kanalsanierungsverfahren vorgestellt hatte, zog erst kürzlich einen 70 Millionen Schilling-Auftrag an Land. Andere Firmen wie zum Beispiel die
magistratseigene in Nordamerika seit vergangenen August ansässige Firma "Cable Runner" versucht als erste Firma, die in Kanalrohren High-Tech-Leitungen legen kann, genauso ihr Glück im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wie auch die Firma Cosmics, die bereits vier ihrer jeweils fünf Millionen Schilling teuren innovativen ca. einen halben Meter großen Kanalsanierungsroboter in Amerika verkauft hat.

Während Cosmics bereits mit einem kleinen Stand auf der
WEFTEC vertreten ist, zeigt die Wiener Firma "Cable Runner" seine, einem Weltraumgefährt aus Star Wars ähnelnden Kabel-Verleger-Maschine, auf dem zumeist überrannten Wien Stand der MA 30. So war es am ersten Tag der Messe nicht verwunderlich, dass sich Al Goodman, der Präsident der WEFTEC, bevor er noch den Messestand
der Wiener besucht hatte, gleich einmal in den Cable Runner
setzte.

Ebenfalls ein Renner auf dem Wien-Stand sind die Filter und Rechen von Headworks, einer von der Wiener Firma Mahr Maschinenbau entstammten amerikanischen Firma, die vor allem qualitätsmäßig dem US-Filter-Platzhirsch um nichts nachsteht. Mit dabei am Wien-Stand sind auch wieder das Zivilingenieursbüro Pauser und die AC/AT, Applied Chemical Anwendungstechnik GesmbH, die schon seit Jahren chemische Zusätze für die Wiener Kläranlagen zur Verfügung stellt und auch bei der ersten gemeinsam mit dem Zivilingenieurbüro Trugina heuer am Wien-Stand von der MA 30 präsentierten Methode
zur Geruchsbekämpfung ihren wertvollen Beitrag dazu geleistet hat.

Und die Präsenz von Österreichischen Umwelttechnologiefirmen bei der WEFTEC zahlt sich mehr als aus. Denn AC/AT wird wahrscheinlich sehr bald seinen Mitarbeiterstand drastisch
erheben. Am letzten Tag der WEFTEC wurde ein sich an den WEFTEC in Florida anbahnendes Geschäft perfekt gemacht. Eine in Chicago ansässige Firma, die OUDOUR Management Inc. hat einen Vertrag unterzeichnet, der ein Marktvolumen von annähernd 100.000
Millionen Schilling hat. Danach wird AC/AT im gesamten skandinavischen Raum, in den Reformländern außer Russland, in der Schweiz, in Österreich und in Italien ihre Technologie zur Geruchsbekämpfung einsetzen können.

Weitere Geschäfte bahnen sich nach Angaben von Wien-Kanal bereits an

Der Begriff City of Vienna und vor allem die innovative Umwelttechnologie auf dem Abwassersektor der für den Wiener Magistrat arbeitenden Firmen dürfte sich einen Namen gemacht
haben. Denn nach ersten Einschätzungen der Firmenvertreter und des Wien-Kanal-Chefs wird es in nächster Zeit zu einer regen Geschäftstätigkeit hinsichtlich der Auftragsvergabe aus dem Ausland, und da vor allem Nordamerika kommen. Und Kadrnsoka
erhofft sich nicht nur eine Geschäftsausweitung seines Cable-Runner Projektes, wo bereits etliche Kilometer Spezial-Kabel im Telekommunikationsbereich verlegt worden sind, sondern auch auf einen echten Auftragsschub in Nordamerika. Kadrnoska sagte zur Rathauskorrespondenz, er sei diesbezüglich sehr optimistisch. (Schluss) hl/bs

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